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  • 02.03.2011 - 09:25 GMT
  • DOSB
Bildung, Jugend, Kultur & Sport

DOSB: Bessere Bedingungen für Sportförderung in Europa

In einem kürzlich veröffentlichten Positionspapier fordert das EOC EU-Büro eine bessere Einbeziehung des Sports in bestehende europäische Förderprogramme.

Das Papier, das kürzlich den EU-Institutionen und den Sportministern zugeleitet wurde, enthält konkrete Vorschläge für eine stärkere Verankerung des Sports in bestehenden Förderprogrammen – von Jugend in Aktion über das Gesundheitsprogramm bis hin zu den Strukturfonds. Das Papier wird von allen Partnern des Büros, darunter zahlreichen nationalen und internationalen Sportverbänden, wie DOSB, IOC, EOC, FIFA oder ENGSO unterstützt. Das zentrale Anliegen des Papiers besteht darin, die Bedingungen für die Förderung von Sportprojekten in Europa nachhaltig zu verbessern. Schon im "Weißbuch Sport" aus dem Jahr 2007 hatte sich die Europäische Kommission für eine bessere Einbeziehung des Sports in bestehende EU-Förderprogramme ausgesprochen, im EU-Jargon auch als "Mainstreaming" bezeichnet.
Trotz der neuen Rechtsgrundlage in den europäischen Verträgen (Art. 165 AEUV) sind aber auf diesem Gebiet kaum Fortschritte zu verzeichnen. Im Gegenteil – der Sport ist in den bestehenden Programmen weniger präsent als noch vor einigen Jahren. Auch die Mitteilung der Kommission "Entwicklung einer europäischen Dimension des Sports" vom 18. Januar enthält kein klares Bekenntnis für eine bessere Berücksichtigung des Sports in bereits bestehenden EU-Programmen. Wenn Sport einen wesentlichen Beitrag in zahlreichen Bereichen wie soziale Integration, Beschäftigung, Bildung oder Gesundheit leistet, wie die Kommission in ihrer Mitteilung betont, dann sollte sich dies nach Ansicht des EOC EU-Büros auch in den entsprechenden Förderprogrammen widerspiegeln.

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