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  • 15.03.2010 - 09:27 GMT
  • DOSB
Bildung, Jugend, Kultur & Sport

DOSB: EU-Parlament legt Bericht zur „Jugendstrategie“ vor

Der Ausschuss Bildung und Kultur (CULT) des Europäischen Parlaments hat einen Bericht zur „EU-Jugendstrategie“ vorgelegt.

Der Resolutionsentwurf, der am 23. März zur Abstimmung steht, stellt eine Reaktion auf die im November letzten Jahres vom EU-Ministerrat vereinbarte EU-Jugendstrategie (2010-2018) dar und enthält eine Reihe von Empfehlungen. Unter anderem ruft das Parlament dazu auf, der gesundheitsfördernden Rolle des Sports besser Rechnung zu tragen und EU-Förderprogramme Jugendlichen besser zugänglich zu machen.
Die EU-Jugendstrategie wurde im November vorigen Jahres vom EU-Ministerrat beschlossen und geht auf eine Initiative der Europäischen Kommission zurück. Die Strategie legt den Rahmen für die jugendpolitische Zusammenarbeit in Europa für den Zeitraum von 2010 bis 2018 fest. „Bessere Chancen für Jugendliche in Bildung und Beruf eröffnen sowie das Engagement junger Menschen verstärkt fördern“ – so lauten die wichtigsten Ziele, auf die sich die EU-Jugendminister verständigt hatten.
Die Jugendstrategie nennt sieben „Aktionsfelder“, in denen die Mitgliedsstaaten künftig verstärkt kooperieren und konkrete Initiativen ergreifen sollen. Dies sind die Bereiche Bildung, Beschäftigung, Kreativität, Gesundheit und Sport, demokratische Partizipation, soziale Integration und Ehrenamt.
Die Stadt Hamburg hat zur Umsetzung der EU-Jugendstrategie als erstes Bundesland am 02.02.2010 ein eigenes „Europapolisches Jugendkonzept“ unter Einbeziehung des Sports vorgestellt.
Unterdessen wurde am 11. Februar im Europäischen Parlament eine Intergroup „Jugend“ gegründet. Die Intergroup setzt sich aus 20 Abgeordneten verschiedener Fraktionen zusammen und verfolgt das Ziel, die Interessen von Jugendlichen im Entscheidungsprozess auf europäischer Ebene stärker Gehör zu verschaffen. Die Intergroup will sich mit Themen wie Beschäftigung, Mobilität und ehrenamtliches Engagement von Jugendlichen beschäftigen. Sie stellt allerdings nur eine informelle Gruppierung dar, d.h. sie hat keinerlei Entscheidungskompetenz.

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