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Umweltpolitik, Wirtschaft & Finanzen

DSGV | „Nachhaltigkeit braucht eine gute Balance zwischen Ökologie, Ökonomie und sozialer Verantwortung“

Als „wichtigen Schritt in die Zukunft“ bezeichnete Helmut Schleweis, Präsident des Deutschen Sparkassen- und Giroverbands (DSGV), den „European Green Deal“, den die Europäische Kommission heute dem Europäischen Parlament vorgelegt hat. Klimaschutz sei eine der großen gesellschaftlichen Heraus­forderungen dieser Zeit, und der Handlungsbedarf erstrecke sich über alle politischen Ebenen, von der EU über die Mitgliedstaaten bis hin zu den Kommunen.

„Wenn wir gute Fortschritte erzielen wollen, darf Klimaschutz nicht isoliert betrachtet werden. Nachhaltigkeit braucht eine gute Balance zwischen Ökologie, Ökonomie und sozialer Verantwortung“, so Schleweis.

Er warnte davor, die Bankenregulierung mit Klimaschutzzielen zu überfrachten. „Das Ziel finanzregulatorischer Maßnahmen ist und bleibt die Funktionsfähigkeit und Stabilität des Finanzsystems“, so Schleweis. Erweiterte Offenlegungspflichten zu „grünen“ Finanz­produkten dürfen nicht zu einem bürokratischen Monstrum für Kunden und Institute werden. Die Berichtspflichten zu nichtfinanziellen Informationen sind bereits sehr weitgehend. „Eine Kosten-Nutzenabwägung mit Augenmaß ist gerade in Bezug auf kleinere und mittlere Unternehmen notwendig. Hier sollte man effektivere Wege in der Zusammenarbeit von Politik und Wirtschaft finden, um Nachhaltigkeit und Klimaschutz voranzubringen.“

Die Pressemitteilung des DSGV finden Sie hier.

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