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  • 21.02.2013 - 10:32 GMT
  • DSGV
Wirtschaft & Finanzen

DSGV: Trotz Entspannung an den Finanzmärkten: Herausforderungen bleiben bestehen

Die Weltbank, einzelne Ratingagenturen und verschiedene Regierungsvertreter aus dem Euroraum haben sich in den vergangenen Wochen weit aus dem Fenster gelehnt mit der Aussage, dass der schlimmste Teil der Staatsschuldenkrise hinter uns läge. EZB-Präsident Draghi sprach auf den letzten beiden Pressekonferenzen von einer Normalisierung der Situation auf den Finanzmärkten.

Auch bei Marktteilnehmern ist die Risikoaversion deutlich zurückgegangen. Neuemissionen von Staatsanleihen verzeichnen eine solide Nachfrage, und die Renditen sind – über alle Peripherieländer hinweg – so niedrig wie seit über zwei Jahren nicht mehr. Die Refinan-zierung von Banken, neben den Staatsanleihemärkten der zweite Brennpunkt der Krise, hat sich ebenfalls erheblich verbessert.

Im Rückspiegel betrachtet vollzog sich die Entspannung des finanziellen Umfelds erstaunlich schnell. Noch vor rund einem halben Jahr wähnten sich die allermeisten Anleger und Analysten auf dem Höhepunkt der Krise. Die finanzielle Situation insbesondere der beiden Schwergewichte Spanien und Italien wurde seinerzeit als nahezu ausweglos angesehen, ein Auseinanderbrechen der Währungsunion galt als möglich. Die Chefvolkswirte nehmen die neue Situation zum Anlass zu fragen, welche entscheidenden Fortschritte in den vergangenen Monaten erreicht wurden. Es geht uns dabei nicht darum, möglichst viel Wasser in den Wein zu gießen und wieder Krisen-stimmung aufkommen zu lassen. Vielmehr wollen wir identifizieren, welche Kräfte diese Erholung vorantreiben.

Den vollständigen Standpunkt finden Sie hier.

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