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Wirtschaft & Finanzen

DSGV | Vergemeinschaftung der Einlagensicherung beeinträchtigt Vertrauen

Die EU-Kommission hat am 21. Oktober 2015 bekräftigt, noch in diesem Jahr konkrete Vorschläge für eine EU-Einlagensicherung zu unterbreiten. Dazu äußert sich Georg Fahrenschon, Präsident des Deutschen Sparkassen- und Giroverbandes (DSGV), wie folgt:

„Die Sparer in Europa vertrauen auf die Sicherheit ihrer Spareinlagen und sind mehrheitlich gegen ein EU-weites Sicherungssystem. Eine Vergemeinschaftung der Einlagensicherung würde in vielen Ländern das Vertrauen in die Einlagensicherung beeinträchtigen. Das wäre ein großer Fehler.“

„Es ist Sache der EU sicherzustellen, dass jeder Mitgliedsstaat die Richtlinie zur Einlagensicherung umsetzt und erfüllt. Das hat jetzt oberste Priorität. Eine Vergemeinschaftung von Sicherungssystemen hingegen setzt völlig falsche Anreize. Wir brauchen mehr Eigenverantwortung in den einzelnen Mitgliedsstaaten, nicht weniger.“

Rückfragen bitte an Stefan Marotzke, Deutscher Sparkassen- und Giroverband, Charlottenstraße 47, 10117 Berlin, Tel.: +49 30 20225-5115, E-Mail: presse [at] dsgv.de).

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