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Wirtschaft & Finanzen

DSGV | Vergemeinschaftung der Einlagensicherung ist der falsche Ansatz

Als „schon vom Ansatz her falsch“ bezeichnete Georg Fahrenschon, Präsident des Deutschen Sparkassen- und Giroverbandes (DSGV), die Pläne der EU-Kommission, die Sicherungssysteme in der Eurozone zu vergemeinschaften. Der jüngste Fortschrittsbericht der niederländischen Ratspräsidentschaft zu den Diskussionen zwischen den Mitgliedsstaaten zeige, wie umstritten das Vorhaben in vielen Ländern sei. „Vergemeinschaftung von Einlagensicherungen ist und bleibt ein Holzweg“, so Fahrenschon. „Besser ist es, die Eigenverantwortung so zu stärken, dass jedes Sicherungssystem den gesetzlich vorgeschriebenen Sparerschutz erfüllt.“

Der Deutsche Sparkassen- und Giroverband warnt vor Fehlanreizen und vor dem Einstieg in eine Transferunion, die mit einer Vergemeinschaftung der Sicherungssysteme verbunden ist. Die EU-Kommission sowie die zuständigen Behörden und Einrichtungen seien angehalten, auf die Umsetzung und Anwendung der geltenden Einlagensicherungs-Richtlinie hinzuwirken. Die Richtlinie gilt seit 3. Juli 2015 und sieht einen Sparerschutz in Höhe von 100.000 Euro vor.

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