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Wirtschaft und Finanzen

DSGV | Wirtschaftliche Entwicklung ruft nach geldpolitischer Wende

Die wirtschaftliche Entwicklung in der Eurozone liefert nach Ansicht des Präsidenten des Deutschen Sparkassen- und Giroverbands (DSGV), Georg Fahrenschon, keinen Grund mehr für die ultralockere Geldpolitik der Europäischen Zentralbank (EZB). „Die konjunkturelle Großwetterlage ruft nach einer geldpolitischen Wende. Aber die EZB bleibt sowohl den Sparern als auch den Märkten Klarheit schuldig“, so Fahrenschon. Heute wäre der richtige Zeitpunkt gewesen, einen konkreteren Fahrplan vorzulegen, wie die EZB die Anleihekäufe zurückfahren wolle. Fahrenschon: „Den Ausstieg immer weiter aufzuschieben, macht die Sache am Ende nicht einfacher.“ Die EZB hatte heute erneut das Abschmelzen ihres Anleihekaufprogramms an bestimme Bedingungen bei der die Preisentwicklung, der Kreditvergabe und der Wirtschaftslage geknüpft, ohne ein genaues Datum zu nennen.

In ihren neuen volkswirtschaftlichen Projektionen stellt die EZB auf einen immer noch moderaten Preisauftrieb ab. Doch die konjunkturelle Besserung ist auch nach den Erwartungen des Eurosystems selbst inzwischen so gefestigt, dass der Ausstieg aus den extremen Sondermaßnahmen zügig angegangen werden kann und muss. Nach Ansicht des DSGV sollte so bald wie möglich mit einer schrittweisen Normalisierung der Geldpolitik begonnen werden.

Die Pressemitteilung steht unter dem folgenden Link auch als pdf-download bereit:
https://www.dsgv.de/

Für weitere Informationen steht Ihnen Stefan Marotzke (Politik, wirtschafts- und verbundpolitische Fragestellungen) Telefon: +49 30 20 22 5 5110, stefan.marotzke@dsgv.de zur Verfügung.

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