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  • 30.03.2011 - 09:54 GMT

DVR: ETSC begrüßt EU-Weißbuch für den Verkehrssektor

Der Europäische Verkehrssicherheitsrat (ETSC) begrüßt die Pläne der Europäischen Kommission für nachhaltigen Verkehr.

ETSC-Hauptgeschäftsführer Antonio Avenoso sprach von einer „neuen Ära der Verkehrssicherheit in Europa.“ Für das Jahr 2050 ist eine „Vision Zero“ angesetzt, deren erster Schritt die Halbierung der Verkehrstoten in Europa bis zum Jahr 2020 darstellt. Um dieses Ziel zu erreichen, sei jedoch viel Arbeit nötig.
Gleichzeitig unterstrich der ETSC seine Forderung nach einer europaweit einheitlichen Definition für Schwerstverletzte und nach einem Programm, um die Zahlen in diesem Bereich weiter zu senken. Die Thematisierung von Gefahren wie Ablenkung am Steuer oder Fahren unter Einfluss von Rauschmitteln gehe in die richtige Richtung, doch das Thema Alkohol im Straßenverkehr dürfe dahinter nicht zurückstehen. Avenoso nannte die flächendeckende Absenkung der Promillegrenze für Fahranfänger und Berufskraftfahrer sowie den Einsatz von Alkolock-Geräten als Kernpunkte. Überhöhte Geschwindigkeit als Hauptunfallursache werde durch die geplanten Maßnahmen zum spritsparenden Autofahren angegangen. Der ETSC vermisse allerdings die Diskussion um ein generelles Tempolimit und die Auseinandersetzung mit dem Thema elektronische Geschwindigkeitsassistenten.

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