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  • 07.06.2012 - 09:33 GMT

DVR: Europäische Kommission erkennt Potenzial von Tempolimit-FAS an

Fahrerassistenzsysteme (FAS), die über aktuelle Tempolimits informieren, sind nach Ansicht der Europäischen Kommission ein wichtiger Baustein, um die Verkehrssicherheit auf europäischen Straßen zu verbessern. Ein Aktionsplan für Telematiksysteme, darunter auch ISA (Intelligent Speed Assistance), wurde im Jahr 2008 verabschiedet.

Der Europäische Verkehrssicherheitsrat ETSC begrüßt die Ansicht der Kommission und sieht den Weg geebnet für eine flächendeckende Einführung von ISA.
Untersuchungen in Großbritannien hatten ergeben, dass ein passives ISA-System bis zu 18 Prozent der tödlichen Auffahrunfälle verhindern kann. Systeme, die aktiv in das Fahrgeschehen eingreifen, haben ein Reduktionspotenzial von bis zu 37 Prozent. Bisher beteiligen sich die Niederlande, Schweden und Finnland an der digitalen Erfassung von Tempolimits. „Wir wünschen uns, dass andere EU-Mitgliedstaaten diesem Beispiel folgen und bald schon ein flächendeckendes System ermöglichen“, kommentierte ETSC-Hauptgeschäftsführer Antonio Avenoso. Bisher verliefen die Fortschritte in Richtung einer umfassenden europäischen Datenbank jedoch eher schleppend. Einen verbindlichen Zeitplan gibt es nicht. Avenoso appellierte deshalb an die Kommission, Systeme wie ISA stärker in den Mittelpunkt zu rücken.

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