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Europäische Wertegemeinschaft, Europakommunikation

EBD-Präsidentin trifft italienischen Botschafter | Ein wichtiges politisches Jahr – für Deutschland, Italien und die EU

Zu Beginn des neuen Jahres traf EBD-Präsidentin Dr. Linn Selle auf den italienischen Botschafter in Deutschland Luigi Mattiolo, der das Amt seit Ende 2018 bekleidet. Im Gespräch ging es um die Europawahlen 2019 und die Bedeutung des Ereignisses für Italien, Deutschland und die gesamte Europäische Union.

Präsidentin und Botschafter waren sich einig, dass kluge Politik auf mulitilaterale Lösungen setzt, die an der Sache orientiert ist und kein Argument ausklammert. Inhaltliche Themen waren vor allem die Konvergenz der Eurozone und die Flüchtlingspolitik. Auch für Lösungen in diesen Fragen müssen in den Beziehung der beiden größten europäischen Industrieländer – mit starken Verbindungslinien wie etwa der Umwelt-, Wohlfahrtsverbände oder Gewerkschaften – bessere Rahmenbedingungen für Kooperationen geschaffen werden. Selle betonte, dass es der EBD in ihrer Arbeit um die Unterstützung proeuropäischer und demokratischer Kräfte gehe und nationalistische und autoritäre Positionen auch in Regierungen deshalb politisch gegnerisch seien.

Besondere Bedeutung sprach Botschafter Mattiolo der Public Diplomacy zu, die die EBD in ihren Politischen Forderungen verankert hat. Auch bekundete er großes Interesse an der analytischen Arbeit der EBD, wenn es um die Europapolitik der Bundesregierung geht. Dieser Teil der EBD-Politik, inklusive der beschriebenen modernen deutschen Europapolitik, sei auch für Italien von großer Wichtigkeit. Die EBD-Präsidentin stellte im Gespräch dar, dass die Bundesregierung noch viel Luft nach oben habe, wenn es um die Einbindung Italiens – aber auch vieler anderer Länder – in die Europapolitik ginge.

EBD und Botschaft versicherten sich gegenseitig weiterhin eine enge Zusammenarbeit.