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Europakommunikation, Institutionen & Zukunftsdebatte

EBD und EP-Verbindungsbüro starten Fachdialog mit deutschen Gruppen-Spitzen im Europäischen Parlament

Die Europäische Bewegung Deutschland (EBD) und das Verbindungsbüro des Europäischen Parlaments (EP) in Deutschland erweitern ihr Angebot an Diskussionsformaten für die Fachöffentlichkeit: Mit „Deutsche EP-Gruppen im Dialog“ startet im Juni 2020 eine neue Reihe mit den Spitzen der deutschen Gruppen der EBD-Mitgliedsparteien im EP. Gemeinsam, einzeln oder in wechselnden Gruppen diskutieren die koordinierenden Abgeordneten ihre politischen Prioritäten und Agenda mit Vertreterinnen und Vertretern von Interessengruppen und Institutionen.

„Diese Veranstaltungsreihe bietet Gespräche mit Insidern, die als wichtige Weichensteller im Europäischen Parlament fungieren“, kommentiert Georg Pfeifer, der Leiter des Verbindungsbüros des EP in Deutschland, das gemeinsame Format. „Damit leisten wir einen Beitrag zum besseren Verständnis der politischen Abläufe auf europäischer Ebene, gerade auch jetzt, wo Deutschland den Ratsvorsitz innehat.“  

Parlamentarische Dimension der EU-Gesetzgebung stärken

EBD-Präsidentin Dr. Linn Selle betont die Stärkung von Demokratie und Parlamentarismus in Europa als eine der zentralen politischen Forderungen des Vereins, auf die die Reihe einzahlt: „Mit dem Dialogformat setzen wir gerade in Zeiten der Krisenbewältigung, denen traditionell die Exekutive ihren Stempel aufdrückt, den Fokus auf die parlamentarische Dimension der EU-Politik. Wir wollen den parteipolitischen Wettbewerb zu den großen Themen auf der europäischen Agenda nach Berlin holen.“

Zum Start der Reihe blicken am 26. Juni mit Daniel Caspary (CDU), Anna Cavazzini (Bündnis90/Die Grünen), Jens Geier (SPD), Prof. Dr. Angelika Niebler (CSU) und Nicola Beer, Vizepräsidentin des EP (FDP), fünf Europaabgeordnete auf „die deutsche EU-Ratspräsidentschaft aus parlamentarischer Perspektive“. Das Format sei ein wichtiger Beitrag, um Parlamentarismus und Europaaktivismus zusammenzubringen, kommentieren die fünf Panelisten. „Das neue Diskussionsformat bietet eine gute Gelegenheit zum Austausch, bei der auch die unterschiedlichen Politikansätze der im Europäischen Parlament vertretenen Mitgliedsparteien der EBD deutlich gemacht werden können,“ betont Caspary. Die Diskussion wird als Videokonferenz stattfinden. Weitere Termine folgen, gemeinsam oder in unterschiedlicher Zusammensetzung.

Die Reihe „Deutsche EP-Gruppen im Dialog“ ergänzt die Diskussionsformate der EBD mit der Fachöffentlichkeit unter dem Dach der „Europa-Kommunikation und Europäischen Vorausschau“, mit dem Deutschlands größtes Netzwerk für Europapolitik kommende und zurückliegende europapolitische Entscheidungen von Bundesregierung und Europäischen Institutionen partnerschaftlich auf dem Berliner Parkett kommunizieren will. 

Weitere Informationen zum Starttermin am 26. Juni sind hier zu finden.

Die vollständige Pressemitteilung finden Sie hier.

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