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Umweltpolitik

ecologic: Nachhaltigkeitskriterien bei der Mittelvergabe des Europäischen Fischereifonds (EFF)

Eine neue Studie kommt zu dem Schluss, dass aus dem Europäischen Fischereifonds (EFF) Tätigkeiten finanziert werden, die eine geringe oder keine ökologische und soziale Nachhaltigkeit nachweisen. Das Ziel des EFF ist es, die Umsetzung der Gemeinsamen Fischereipolitik (GFP) zu fördern. Sowohl der EFF als auch die Gemeinsame Fischereipolitik GFP sind für die Erhaltung und nachhaltige Nutzung der Meeresressourcen verantwortlich.

Allerdings verwenden die meisten EU-Mitgliedstaaten Antragsformulare, die ökologische und soziale Beurteilungskriterien nur unzureichend berücksichtigen. Die Studie steht zum Download zur Verfügung.

Der Europäische Fischereifond (EFF, 2007-2013) liefert finanzielle Unterstützung für Maßnahmen, die zur Erreichung der Ziele der Gemeinsamen Fischereipolitik (GFP) beitragen sollen. Die GFP zielt auf die Schaffung einer ökologisch, ökonomisch und sozial nachhaltigen Fischerei in der EU.

In der Vergangenheit erwies sich als häufiges Problem, dass die Subventionen die Überkapazitäten der europäischen Fischereiflotte weiterhin ausbauen. Dies trägt zu der starken Überfischung der europäischen Fischbestände bei und widerspricht dem GFP Hauptziel einer nachhaltigen Fischerei. Mangelnde Berücksichtigung von ökologischen und sozialen Kriterien bei der Mittelvergabe ist einer der Gründe für diese negativen Effekte.

Eine Studie vom Ecologic Institut untersucht, inwieweit die zu erwartenden ökologischen und sozialen Auswirkungen bei der laufenden Mittelvergabe des EFF Berücksichtigung finden. EFF-Antragsformulare aus Dänemark, Frankreich, Deutschland, Italien, Polen, Spanien und das Vereinigte Königreich wurden auf ihre Einbeziehung dieser Kriterien analysiert. Die Studie konzentriert sich auf Förderungsanträge im Rahmen des Schwerpunkts 1: Maßnahmen zur Anpassung der gemeinschaftlichen Fischereiflotte des EFFs. Sie kam zu dem Ergebnis, dass kein einziges Antragsformular alle relevanten Informationen berücksichtigt, die für eine umfassende Bewertung zu erwartender sozialen und ökologischen Folgen erforderlich wäre.

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