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  • 29.11.2017 - 08:26 GMT
  • BBE
Partizipation & Zivilgesellschaft

Engagement pro Europa | Strategiesitzung von BBE und EBD

Wie können die beiden größten deutschen Netzwerke für Europa und bürgerschaftliches Engagement im kommenden Jahr noch enger zusammenarbeiten und welche Akzente wollen sie dabei setzen? Diese Frage stand im Mittelpunkt eines Strategietreffens der Köpfe von EBD und Bundesnetzwerk bürgerschaftliches Engagement (BBE) am 23.11.2017. Dieses Austauschformat findet regelmäßig statt, denn BBE und EBD sind einander seit 2013 durch eine gegenseitige Mitgliedschaft besonders verbunden. Beide Netzwerke pflegen seither eine strategische Partnerschaft und stehen im engen Austausch, vor allem in Bezug auf die europäische Engagementpolitik.

Für das kommende Jahr hat man sich einiges vorgenommen: Im Rahmen der „Woche des bürgerschaftlichen Engagements“, die das BBE jährlich ausrichtet, wird die EBD den Themenschwerpunkt Europa mit ausgestalten. Ein umfassendes internationales Diskursprojekt des BBE im Vorfeld der Europawahl wird die EBD mittels ihres internationalen Dachverbandes EMI unterstützen. Für das Frühjahr 2018 ist zudem ein Workshop zum Artikel 11 und Partizipationsmöglichkeiten in der EU geplant.

Einig waren sich die Anwesenden, dass die Europawahl 2019 eine entscheidende Zäsur darstelle, die das frühzeitige Engagement aller proeuropäischen Verbände fordere. Sowohl BBE als auch EBD und die in der EBD organisierte Europa Union mit Jugendverband JEF arbeiten bereits an Kampagnen, um die Wahl inhaltlich zu begleiten und eine möglichst hohe Wahlbeteiligung zu erzielen.

Neben diesen konkreten Vorhaben wurde auch eine engere Zusammenarbeit in redaktioneller Hinsicht beschlossen: Beide Verbände werden künftig stärker inhaltlich in den jeweiligen Publikationsformaten (BBE: Europa-Newsletter; EBD: Newsletter) vertreten sein und diese auch im eigenen Netzwerk streuen.

Für die EBD waren Vorstandsmitglied Linn Selle sowie der EBD-Generalsekretär Bernd Hüttemann vor Ort. Das BBE wurde von Dr. Frank Heuberger (Beauftragter des Sprecherrates für europäische Angelegenheiten), Dr. Ansgar Klein (Geschäftsführer) und Mirko Schwärzel (Leiter des Arbeitsbereichs Europa) vertreten.

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