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  • 01.07.2011 - 10:40 GMT
  • DBV
Landwirtschaft und Fischerei

Erste Reaktion des DBV zur EU-Haushaltsplanung

Der Deutsche Bauernverband anerkennt, dass die EU-Kommission auf die Forderungen des deutschen und europäischen Berufsstandes und auch des EU-Parlamentes mit einem realistischen Vorschlag zur Finanzplanung bis 2020 reagiert hat.

Der Deutsche Bauernverband sieht in der kontinuierlichen Fortschreibung der Haushaltsansätze insgesamt, wie auch des Agrarhaushaltes, eine solide Grundlage für eine verlässliche Fortentwicklung der Gemeinsamen Agrarpolitik. Bei der anstehenden Entscheidung über die Ausgestaltung der Gemeinsamen Agrarpolitik müssen die neuen Herausforderungen bei der Sicherung der Welternährung und der zukünftigen Energie- und Rohstoffversorgung gemeistert werden.
Kritisch beurteilt der Deutsche Bauernverband dagegen weiterhin die Vorschläge der EU-Kommission zu einem pauschalen Greening der ersten Säule der GAP. Vor dem Hintergrund der von den deutschen Bauern bereits umfangreich mitgetragenen Agrarumweltmaßnahmen (zweite Säule GAP) muss sehr genau geprüft werden, ob dieser Vorschlag wirklich Ziel führend ist und nicht zu neuerlichen Wettbewerbsverzerrungen für die deutschen Bauern führt.
Völlig unverständlich ist, warum die EU-Kommission wiederum Obergrenzen bei den Direktzahlungen einfordert. Gerade in Deutschland widerspricht dies der Logik des einheitlichen Flächenausgleichs für höchste Standards im Verbraucher-, Tier-, Natur- und Umweltschutz. Deshalb wird dieser Vorschlag entschieden abgelehnt.

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