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Erwartungen an Europa | Tobias Köck im Interview mit vorwärts

Wie stellen wir uns Europa in 30 Jahren vor und was muss bis dahin noch verändert werden? Welche Prioritäten setzt die Jugend für das Europa ihrer Zukunft?

In ihrer Zukunftsvision 2049 fassen die Jugendverbände der Europäischen Bewegung Deutschland ihre Hoffnungen und Ziele für ein Europa in 30 Jahren zusammen. Über den Weg hin zu diesem Visionspapier inklusive seiner Schwierigkeiten und den selbst gesetzten Prinzipien berichtete Tobias Köck, Vertreter der Jugendverbände im Vorstand der Europäischen Bewegung Deutschland, nun in einem Interview im vorwärts.

In vielen Punkten waren sich die Jugendverbände einig – strittig hingegen war jedoch die Frage, „wie sozial Europa sein sollte“, berichtet Köck. Kann man von einer Sozialunion sprechen oder doch lieber nur von einer Wirtschaftsunion? Letztlich haben sich die Jugendvertreter auf folgende Forderung geeinigt: „Europa muss sozialer werden“. Es wird also ein Maß an Europäischer Integration gefordert, welches eine stärkere Eingliederung der einzelnen Bürger und Bürgerinnen in die wirtschaftlichen Vorteile der Union ermöglicht.

Wichtig war den Beteiligten gleichzeitig auch, dass die Vision nachvollziehbar und umsetzbar bleibt und somit eine tatsächliche Handlungsempfehlung für die politischen Entscheidungsträger darstellt. Köck hebt hervor: „An vielen Stellen müssen wir das Rad nicht neu erfinden, sondern die Rahmenbedingungen ändern.“

Die Hoffnung der Jugendverbände liegt zudem auf der deutschen EU-Ratspräsidentschaft ab Sommer 2020, bei der die Forderungen nochmal verstärkt hervorgehoben werden sollen. Inwiefern die deutsche Europapolitik den Forderungen aus der Zukunftsvision bereits aufgreift, wird beim Staatsminister-Dialog mit Michael Roth auf der Agenda stehen.

Das vollständige Interview gibt es hier.

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