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Wirtschaft & Finanzen

DSGV: Sicherheit und Datenschutz im Onlinebanking gefährdet

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Die Neufassung der EU-Zahlungsdiensterichtlinie (Payment Services Directive, kurz: PSD II) ist Teil der gesetzgeberischen Agenda der EU im Jahre 2015. Mit der Änderung will die EU Drittanbietern von Internet-Zahlungsdiensten („Third Party Payment Providers“/TPP) den Marktzugang erleichtern. Deren Geschäftsmodell beruht auf einem einfachen Zugriff auf die Kontodaten von Bank- und Sparkassenkunden.

Der jetzt zur abschließenden Beratung vorliegende Richtlinienentwurf des Europäischen Rates erlaubt Internet-Zahlungsdiensten, bei Online-Käufen von Bankkunden persönliche Sicherheitsmerkmale wie PIN und TAN zu erfragen. Dies ermöglicht den Zahlungsdiensten Kontodaten auszulesen sowie Überweisungen auszulösen, ohne eine dauerhafte Vertragsbeziehung zum Kunden aufzubauen und eine aufwendige technische Infrastruktur vorzuhalten.

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