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EUD: Elmar Brok neuer Präsident der Europäischen Föderalisten

Mit einer flammenden Rede gegen Anti-EU-Populismus und Nationalismus hat Brok die über 200 Delegierten aus allen Teilen Europas überzeugt. Mit großem Applaus wurde er zum Nachfolger des scheidenden Liberalen und britischen Europaabgeordneten Andrew Duff gewählt. „Jene, die heute gegen die EU polemisieren und die Nation wieder beschwören sind keine Euro-Skeptiker sondern Geschichtsverweigerer. Noch nie hat Nationalismus internationale Herausforderungen gelöst“, sagte Brok.

Zuvor eröffnete Außenminister Westerwelle am Freitag, 15.11. mit einer Rede zur Zukunft der Europäischen Union und der deutschen Rolle in Europa den 24. Kongress der Union der Europäischen Föderalisten im Auswärtigen Amt. Westerwelle dankte den Föderalisten für Ihre langjährige Arbeit: „Sie standen auch in Zeiten der Krise der EU immer hinter dem europäischen Gedanken.“
Auch EU-Kommissionspräsident Barroso dankte in einer Videobotschaft Andrew Duff für seine Arbeit und betonte zur Debatte um das europäische Projekt: „Wo Bewegung ist, ist Widerstand. Wir müssen weiter für Bewegung sorgen.“
Der Kongress beschloss am Sonntag das Manifest „Towards Federal Union“, in dem eine demokratische Regierung für die Europäische Union gefordert wird.
In das UEF-Bundeskommittee wählten die europäischen Delegierten 19 Mitglieder der Europa-Union Deutschland, darunter auch den EUD-Präsidenten Rainer Wieland MdEP.
Die UEF ist eine pro-europäische übernationale Dachorganisation der Europa-Union Deutschland und vereint mit Ihrer Jugendorganisation Junge Europäische Föderalisten (JEF) etwa 40.000 Aktivisten aus 37 europäischen Ländern. Sie nahm auf ihrer Tagung besonders die bevorstehenden Wahlen zum Europäischen Parlament (Mai 2014) in den Blick.

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