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Europa braucht den DBJR: EBD-GS Hüttemann auf Vollversammlung des Jugenddachverbands

Europa braucht uns – Wir brauchen Europa – unter diesem Titel hat der Deutsche Bundesjugendring (DBJR) auf seiner Vollversammlung 2018 in Dresden einen umfassenden Europabeschluss gefasst. Noch nie hat sich die Arbeitsgemeinschaft der deutschen Jugendverbände so ausführlich mit der Europapolitik beschäftigt. Die zehnseitige, einstimmig beschlossene Position kritisiert europapolitische Entwicklungen etwa im sozialen Bereich, liefert aber ein kraftvolles proeuropäisches Grundbekenntnis: „Europa ist für uns junge Menschen kein Projekt mehr, sondern eine Lebensrealität. Wir haben eine gemeinsame Währung, können frei reisen und arbeiten, begegnen uns und schließen Freundschaften. Dafür brauchen wir auch weiterhin ein starkes, demokratisches und solidarisches Europa. Wir haben der europäischen Integration viel zu verdanken, haben hohe Erwartungen an eine gemeinsame Zukunft und stehen deshalb zusammen für Europa ein. Es ist höchste Zeit, sich laut und pro-europäisch zu positionieren“. Auch die Erfahrungen des DBJR als Mitglied der Europäischen Bewegung Deutschland, etwa bei der Erarbeitung für Kriterien für die EU-Bürgerdialoge, wurden in das Positionspapier eingebracht.

Als Gast der Vollversammlung bedankte sich EBD-Generalsekretär Bernd Hüttemann für den Rückenwind und die jugendpolitischen Impulse innerhalb der Politischen Forderungen 2017/18. Er unterstützte die zusätzliche Betonung im Beschluss für einen Demokratie-Bonus im EU-Haushalt. Den Passus hatten die Jungen Europäischen Föderalisten Deutschland e.V. (JEF) in die DBJR-Vollversammlung eingebracht.

In Dresden diskutierten und entschieden am 26. und 27. Oktober mehr als 100 Delegierte aller Mitgliedsorganisationen über aktuelle jugendpolitische Positionen des DBJR.