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Europäische Wertegemeinschaft, Partizipation & Zivilgesellschaft

Europa steht für offene Grenzen! EBD-Vorstand Lina Furch zu Solidarität in Corona-Zeiten

„Offene Grenzen sind eine zentrale Errungenschaft Europas. Sie sind Grundlage für das Zusammenleben, für die Zusammenarbeit und für Begegnung und Freundschaft zwischen Städten, Kreise und Gemeinden und vor allem zwischen den Bürgerinnen und Bürgern“, warnt Lina Furch, die den Rat der Gemeinden und Regionen Europas (RGRE) im Vorstand der Europäischen Bewegung Deutschland (EBD) vertritt, vor weiteren Grenzschließungen, wie sie im Frühling bei Ausbruch der Corona-Pandemie stattfanden. „Dies gilt ganz besonders auch für die Menschen in den gemeinsamen, grenzüberschreitenden Lebensräumen. Kontrollen an den Binnengrenzen der Europäischen Union können daher stets nur temporäre Maßnahmen darstellen. Zukünftig müssen einseitige Grenzschließungen unbedingt vermieden werden. Denn Eines ist klar: das Corona-Virus macht nicht vor geschlossenen Grenzen halt. Aber geschlossene Grenzen belasten die über Jahre gewachsenen grenzüberschreitenden Beziehungen zwischen den Europäerinnen und Europäern nachhaltig.“

Unter dem Titel „Corona-Pandemie gemeinsam meistern – Europa gemeinsam wieder stark machen“ ruft die deutsche Sektion des RGRE in einer gemeinsamen Erklärung zu mehr europäischer Solidarität bei der Bewältigung der Corona-Pandemie auf. Der RGRE fordert neben offenen Grenzen u.a., Möglichkeiten der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit im Katastrophenfall zu schaffen und eine nachhaltige sowie ausreichend ausgestattete Strukturpolitik zu ermöglichen.

Die EBD und ihre Mitgliedsorganisation sprachen sich bereits mehrfach gegen Grenzschließungen und für eine gemeinsame europäische Lösung der Corona-Krise aus. Auch in ihren Politischen Forderungen sind der Abbau von Grenzen innerhalb Europas sowie die Wahrung der europäischen Werte fest verankert. 

Die vollständige Stellungnahme des RGRE finden Sie hier.

Kontrollen an den Binnengrenzen der Europäischen Union können daher stets nur temporäre Maßnahmen darstellen. Zukünftig müssen einseitige Grenzschließungen unbedingt vermieden werden. Denn Eines ist klar: das Corona-Virus macht nicht vor geschlossenen Grenzen halt. Aber geschlossene Grenzen belasten die über Jahre gewachsenen grenzüberschreitenden Beziehungen zwischen den Europäerinnen und Europäern nachhaltig.“

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