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EB Schweiz | Bilateralismus keine Option für die Zeit nach dem Brexit

François Cherix, Co-Präsident der Nebs. Foto: Nebs

François Cherix, Co-Präsident der Nebs. Foto: Nebs

François Cherix, Co-Präsident der Neuen Europäischen Bewegung Schweiz (Nebs), blickt auf über zwanzig Jahre des Ringens seines Landes mit dem Weg zur Europäischen Union zurück. Für ihn steht fest: Das Schweizer Modell für die Zeit nach einem möglichen Brexit keine erstrebenswerte Lösung. „Die Auffassung, dass die Schweiz bei einem Brexit die gleichen Zugeständnisse wie London erwarten könnte, ist falsch. Momentan kann niemand sagen, wie das zukünftige Verhältnis zwischen Grossbritannien und der EU aussehen würde. Selbst wenn David Cameron nach dem Schweizer Modell streben würde – was nicht zu erwarten ist, wenn man bedenkt, wie er dieses System kritisiert hat – deutet nichts darauf hin, dass die EU das Experiment Schweiz wiederholen möchte.“

„L’idée selon laquelle la Suisse pourrait obtenir les mêmes avantages que la Grande-Bretagne en cas de Brexit est erronée. En effet, nul ne sait quel sera le partenariat entre l’UE et la Grande-Bretagne. Et même si le gouvernement de M. Cameron cherchait à reprendre le modèle d’intégration helvétique – ce qui est loin d’être acquis compte tenu des critiques que le Premier Ministre Britannique a adressé envers le bilatéralisme suisse – rien ne dit que l’UE serait disposée à réitérer l’expérience conduite avec la Suisse.“ François Cherix, co-president du Nouveau mouvement européen suisse (Nomes).

EBD Telegramm UK Referendum DDas EBD Telegramm zum bevorstehenden EU-Referendum in Großbritannien gibt einen Überblick über die Positionen der Mitgliedsorganisationen in Deutschlands größtem Netzwerk für Europa. Das Telegramm können Sie unter diesem Link finden.

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