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Europapolitische (Erwachsenen-)Bildung bei der CoFoE mitdenken | EBD beim Treffen der deutschen EAEA-Mitglieder

Die Konferenz zur Zukunft Europas (engl. Conference on the Future of Europe, kurz: CoFoE) bietet Möglichkeiten, die europapolitische Bildungsarbeit weiter zu stärken. Beim jährlichen Treffen der deutschsprachigen Mitglieder des Europäischen Verbands für Erwachsenenbildung (EAEA) am 17. März 2021 war Markus Vennewald, Referent für Europapolitik der Europäischen Bewegung Deutschland (EBD) eingeladen, eine Einleitung und Einordnung zur CoFoE zu geben.

Aus Sicht der EBD-Politik ist es notwendig, dass die CoFoE nicht zum folgenlosen Bürgerdialog wird, sondern eine ergebnisorientierte Reformdebatte der EU initiiert. Damit es am Ende der Konferenz zu einem klaren und greifbaren Ergebnis kommt, ist es wichtig, auf Qualität statt Schnelligkeit zu setzen. Der angedachte einjährige Konferenzzeitraum ist hierfür zu kurz. Stattdessen sollten angesichts der Herausforderungen mindestens zwei Jahre für den gesamten Dialog anberaumt werden. Zudem muss die CoFoE in die Breite der Bevölkerung getragen werden und hiefür spielen die Akteurinnen und Akteure der (Erwachsenen-)Bildung eine tragende Rolle. Mit genügend Zeit und einer Resonanz, die europaweit in alle Gesellschaftsschichten reicht, kann die Konferenz als Wettbewerb der Ideen dann die Themengrundlage und den Diskussionsverstärker für die Europawahl 2024 bilden. 

Einen Überblick über das Mandat der CoFoE, auf das sich die EU-Institutionen Anfang März geeinigt haben, gibt diese EBD-Grafik. Dieses Schaubild stellt die detaillierte Positionen der EU-Institutionen dar.