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Landwirtschaft und Fischerei

Europas Zukunft diskutieren – und finanzieren | Linn Selle im DBV-Magazin

Seit dem Brexit-Referendum 2016 hat die Zustimmung für die Europäische Union zugenommen. Trotzdem sollte, angesichts eines stärker werdenden Gegenwinds für die liberale pluralistische Demokratie auf dem Kontinent, die EU als Stabilitätsanker wirken. Dr. Linn Selle, Präsidentin der Europäischen Bewegung Deutschland e.V. (EBD), befasst sich in einem Namensartikel im Magazin Deutsche Bauern Korrespondenz des Deutschen Bauernverbands (DBV) mit  der Rolle der EU und der Verteilung des EU-Haushalts.

Darin erwähnt die EBD-Präsidentin eine nicht öffentliche, repräsentative Umfrage der Bundesregierung, nach der die befragten Bürgerinnen und Bürger mehr Ausgaben in Bildung, Forschung und Innovationen stecken möchten – und weniger in den Agrarbereich.

Die Staats- und Regierungschefinnen und -chefs setzen laut Selle verstärkt auf andere Zukunftsthemen wie regionale Konflikte, Terrorismus, den wachsenden Migrationsdruck, soziale und wirtschaftliche Ungleichheiten, Wettbewerbsfähigkeit in der Welt und Klima. Ohne die EU gäbe es zudem keine gemeinsamen europäischen Investitionen in das Satelliten-Programm Galileo und viel zu große Abhängigkeit von den USA, Russland oder China.

Um die demokratische Debatte zu befeuern, sei es wichtig, dass es inhaltlichen Streit und Wettbewerb um Zukunftsthemen gibt. Progressive Realpolitik sei möglich, wenn das Potenzial, aber auch die Grenzen der Europäischen Union zur Diskussion gebracht würden, so die EBD-Präsidentin.

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