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Europakommunikation, Landwirtschaft & Fischerei, Umweltpolitik

Familienbetriebe Land und Forst | Nahrungsmittel- und Holzproduktion in Krisenzeiten stärken!

Berlin, 07. März 2022. Max v. Elverfeldt, Vorsitzender der Familienbetriebe Land und Forst, begrüßt die Ankündigung von EU-Agrarkommissar Wojciechowski und der EU-Agrarminister, den EU Green Deal und die europäische Agrarpolitik angesichts des Krieges in der Ukraine auf den Prüfstand zu stellen. 

„Wir erleben derzeit enorme Herausforderungen für die globale Ernährungs- und Rohstoffversorgung. Daher wäre die Politik des EU Green Deal, produktive Acker- und Waldflächen in Europa aus der Produktion zu nehmen, ein großer Irrtum“, erklärt Elverfeldt.

Ein Umdenken beim EU Green Deal sei auch deshalb wichtig, weil dieser laut wissenschaftlichen Studien gar nicht klimawirksam wäre. Aktuelle Studien gehen davon aus, dass der EU Green Deal zu einem durchschnittlichen Ernterückgang von 10 – 20 Prozent und zu einem Rückgang des Holzeinschlages von bis zu 42 Prozent in der EU führen würde. In der Folge würde die Produktion in andere Regionen der Welt verlagert.

Mehr Informationen finden Sie unter unter www.unser-green-deal.de.

Die Familienbetriebe Land und Forst sind ein freiwilliger Zusammenschluss von Eigentümern, die mit ihren Betrieben für gut 50.000 Unternehmer, Mitarbeiter und Familienmitglieder stehen. Unsere Mitgliedsbetriebe tragen Verantwortung für rund 5 Prozent der land- und forstwirtschaftlichen Fläche in Deutschland. Sie bewirtschaften ihre Flächen nachhaltig und denken in Generationen. Unser Ziel ist es, Mehrwert für unsere Gesellschaft zu schaffen und das Bewusstsein für die Anliegen von familiengeführten land- und forstwirtschaftlichen Betrieben zu stärken. Der Verband setzt sich für den Schutz des privaten Eigentums, die Stärkung der Wirtschaftskraft im ländlichen Raum und die Pflege von Denkmälern und Kulturgütern ein.