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  • 06.03.2014 - 09:09 GMT
  • FES

FES: Die soziale Krise der EU – Wer trägt die Kosten?

Podiumsdiskussion im Rahmen der Gerechtigkeitswoche der Friedrich Ebert Stiftung
Die Probleme der Eurozone sind längst nicht mehr nur wirtschafts- und währungspolitischer Natur. Dramatisch steigende Arbeitslosigkeit, wachsende Armutsgefährdung und Abbau regulärer Beschäftigungsverhältnisse und Tarifbindungen – die EU befindet sich auch in einer sozialen Krise! Als Lösung wird das »deutsche Modell« propagiert: Ist das auch der richtige Weg für Länder mit anderen wohlfahrtsstaatlichen Traditionen?

Das »deutsche Modell« steht für Wettbewerbsfähigkeit, Strukturreformen am Arbeitsmarkt und in den Sozialsystemen. Welchen Preis zahlt Deutschland selbst für diesen Versuch? Und lassen sich humane Arbeit, soziale Absicherung und die gerechte Verteilung von Einkommen und Vermögen eigentlich über nationale Grenzen hinweg regeln?

Keynote Address: Michael Roth, MdB, Staatsminister für Europa

Mit Ulrike Herrmann (taz) diskutieren: Marcel Fratzscher, Präsident des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW), Ariane Rodert, Mitglied des Wirtschafts- und Sozialausschusses der Europäischen Union, Katja Mast, MdB, Sprecherin der Arbeitsgruppe für Arbeit und Soziales der SPD-Bundestagsfraktion u.a.


Interventionen durch:


Nick Malkoutzis, stellvertretender Chefredakteur der englischsprachigen Ausgabe der Athener Zeitung Kathimerini, Ursula Engelen-Kefer, Vorsitzende des Arbeitskreises Sozialversicherung SoVD Bundesverband, Joß Steinke, Abteilungsleiter Arbeit, Soziales Europa, Bundesverband der Arbeiterwohlfahrt (AWO) sowie Helena Schulz Jimeno, Internationale Abteilung der spanischen Gewerkschaft CCOO Madrid.


17-20:30 Uhr, Konferenzsaal II, Haus 2 der FES

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