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  • 08.02.2011 - 16:47 GMT

FES: Staatsgläubigerpanik ist keine Eurokrise!

Es gibt keine Eurokrise, sondern nur ein Versagen der Finanzmärkte angesichts hoher Schulden einiger Staatshaushalte in der Eurozone. Die Außenhandelsungleichgewichte innerhalb der Eurozone hängen mit der Staatsschuldenproblematik nur wenig und indirekt zusammen. Ein Zerbrechen der Währungsunion oder Austritte aus ihr sind weder absehbar noch eine sinnvolle Lösung der Schuldenprobleme.

Die europäische Integration erfordert vielmehr eine politische Transferunion, also ein langfristiges Stabilitätsengagement aller Eurostaaten und der EZB, um die Gläubiger zur Vernunft zu bringen.
Zu diesem Ergebnis kommt Michael Dauderstädt, Leiter der Abteilung Wirtschafts- und Sozialpolitik der Friedrich-Erbert-Stiftung, in seiner Analyse zur Lage der europäischen Wirtschaft.
Das gesamte Analyse finden Sie als pdf-Datei weiter unten:

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