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VDS | Flüchtlinge brauchen Integration – Neuer Anlauf für Deutsch ins Grundgesetz

Der deutschlandweite Verein Deutsche Sprache e.V. mahnt die Politik zu mehr Einsatz bei der Integration von Flüchtlingen. „Diese Integration gelingt nur über die deutsche Sprache“, erklärt das zuständige VDS-Vorstandsmitglied Dr. Reiner Pogarell. „Und gerade hier versagt die deutsche Politik komplett.“

Als gutes wie schlechtes Beispiel gleichermaßen führt Pogarell hier Schweden an: Dort entstand in den 90er Jahren eine durch ausgeprägtes staatliches Desinteresse an sprachlicher Eingliederung geförderte Gettokultur, mit allen Nachteilen wie hoher Kriminalität und sozialer Chancenlosigkeit, die mit dieser Abschottung verbunden sind. Dann nahm der Reichstag in Stockholm die Landessprache in die Verfassung auf. Der Vorsitzende des größten schwedischen Sprachvereins Spraksförsvaret, Per-Åke Lindblom, bringt die Konsequenzen auf den Punkt: „Vor dem Sprachgesetz war Nacht, jetzt ist es Tag.“

In Deutschland dagegen gebe es immer noch Politiker, die das Englische als zweite Verkehrssprache propagierten oder das Deutschlernen für Zuwanderer als Zumutung empfänden. „Hier ist ein klares Signal gefragt“, so Pogarell. Seine Forderung: „Ein Zusatz in Artikel 22 Grundgesetz: ‚Die Sprache der Bundesrepublik Deutschland ist Deutsch‘“.

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