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Europäische Wertegemeinschaft

FNS | Osteuropäer positionieren sich gegen deutsche Flüchtlingspolitik

Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit hat durch ihren Mittelosteuropa-Experten, Dr. Borek Severa, einen Hintergrund zum Visegrad-Staaten-Treffen im Vorfeld des EU-Gipfels veröffentlicht:

Der Widerstand gegen die deutsche Asyl- und Flüchtlingspolitik hat das Bündnis der Visegrad-Staaten (Tschechien, Polen, Slowakei, Ungarn) zu neuem Leben erweckt. Lange Zeit galt die vor 25 Jahren gegründete Allianz als tot, weil die Interessenlage der vier mittelosteuropäischen Länder in Bereichen wie Energie oder Landwirtschaft sehr unterschiedlich war. Die Differenzen hatten sich verschärft, nachdem in Ungarn (2010) und in der Slowakei (2012) mit Viktor Orban und Robert Fico zwei paternalistische Politiker an die Macht gekommen waren und einen euroskeptischen Kurs einschlugen. Dagegen blieben die mehr oder weniger liberal orientierten Koalitionsregierungen in Warschau und Prag bei ihrem europragmatischen, wenn auch gegenüber Brüssel nicht unkritischen Kurs.

Den vollständigen Hintergrund finden Sie hier.

Für Rückfragen steht zur Verfügung Peter Cichon, Fachbereich Internationales, Referat für Querschnittsaufgaben, Tel.: +49 331 7019-358, E-Mail: peter.cichon@freiheit.org.

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