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Frauen Europas | Spitzenkandidaten unverzichtbar für die europäische Demokratie!

Es braucht einen dauerhaften Link zwischen der Mehrheit im Europäischen Parlament und der Spitze der Europäischen Kommission! Deshalb fordert auch das Netzwerk der „Frauen Europas“ die Bundesregierung auf, sich für das Spitzenkandidaten-Prinzip stark zu machen.

Das Statement im Wortlaut:

Die Europawahlen 2014 haben gezeigt: Die Spitzenkandidaten der europäischen Parteifamilien haben zu einer Politisierung des Europawahlkampfes beigetragen und mit der anschließenden Wahl von Jean-Claude Juncker zum Präsidenten der Europäischen Kommission der EU ein parlamentarisches Gesicht gegeben. Es ist unverzichtbar, dass dieser Prozess weiter fortgeschrieben wird, um einen dauerhaften Link zwischen der Mehrheit des Europäischen Parlaments und der Spitze der Europäischen Kommission zu schaffen. Aus diesem Grund fordern die Trägerinnen des Preis Frauen Europas die Bundesregierung auf, sich für den Prozess der Spitzenkandidaten auf europäischer Ebene einzusetzen und keine Aufweichung dieser Spielregeln zuzulassen.

Zur Online-Petition

Der „Preis Frauen Europas – Deutschland“ ehrt seit 1991 Frauen, die sich durch ihr mutiges, kreatives oder hartnäckiges ehrenamtliches Engagement in besonderer Weise für das Zusammenwachsen und die Festigung eines vereinten Europas einsetzen. Mit der symbolischen Auszeichnung – die Preisträgerin erhält eine eigens für sie gefertigte Brosche und wird Teil eines aktiven Preisträgerinnen-Netzwerkes – will die EBD bürgerschaftlich aktive Europäerinnen untereinander und mit den Mitgliedsorganisationen vernetzen und ehrenamtliche Strukturen in der Zivilgesellschaft stärken.