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Partizipation & Zivilgesellschaft

„Frauen machen Europa“ | Gesprächsabend anlässlich des Internationalen Frauentags 2020

„Was hat euch zu eurem unermüdlichen Engagement für die europäische Idee bewogen?“ Mit dieser Frage eröffnete Dr. Sylvia-Yvonne Kaufmann, die Landesvorsitzende der Europa-Union Berlin, den Gesprächsabend der Europa-Union Berlin, der anlässlich des Internationalen Frauentags in Kooperation mit dem Netzwerk der Preisträgerinnen „Preis Frauen Europas“ und der Deutschen Gesellschaft e.V. am 05. März in Berlin stattfand.

Mit Dr. Linn Selle, der Präsidentin der Europäischen Bewegung Deutschland (EBD), Prof. Gudrun Schmidt-Kärner, der Präsidentin des Netzwerks der Preisträgerinnen des „Preis Frauen Europas“, sowie Katharina Wolf, Vorsitzende des Bundesausschusses der Europa-Union Deutschland (EUD) war das Podium mit drei Europäerinnen besetzt, die sich seit vielen Jahren mit geballter Expertise und leidenschaftlichen Engagement für die Stärkung eines friedlichen und geeinten Europas einsetzen. Es ist daher wenig überraschend, dass alle drei Gesprächspartnerinnen bereits mit dem „Preis Frauen Europas“ der EBD ausgezeichnet worden sind.

Für das Publikum war es inspirierend zu sehen, wie drei Frauen aus unterschiedlichen Generationen sich auf ihre Weise ganz konkret für Europa stark machen. Schmidt-Kärner betonte dabei vor allem, wie wichtig persönliche Erfahrungen mit anderen Kulturen sind, um die europäische Idee zu erleben. Die Preisträgerin des „Preis Frauen Europas 2019“, Katharina Wolf, berichtete von ihrer Arbeit als Juristin und den wichtigen Erfahrungen, wie gesellschaftliche Anliegen gemeinsam auf europäischer Ebene verwirklicht werden können.

Angeregt durch Fragen aus dem Publikum ging es an dem Abend unter anderem um die Sorge vor dem erstarkenden Nationalismus in Europa und was man dagegen tun kann. Außerdem beantwortete EBD-Präsidentin Selle konkrete Fragen zum EU-Haushalt und betonte in diesem Zusammenhang die Bedeutung europäischer Solidarität.

An bevorstehenden Herausforderungen mangelt es insgesamt jedenfalls nicht. Doch dies scheint die drei Frauen umso mehr zu motivieren, sich auch in Zukunft für europäische Werte einzusetzen und – vor allem im Hinblick auf den Internationalen Frauentag – ein Europa der Gleichstellung voranzubringen.

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