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Friedrich Naumann Stiftung: 25 Jahre Stiftung für die Freiheit in Brüssel

Das Brüsseler Büro der Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit hat seinen 25. Geburtstag begangen. Zu diesem besonderen Anlass reiste der Vorstandsvorsitzende der Stiftung, Wolfgang Gerhardt, nach Brüssel.

In seiner Rede erinnerte Gerhardt an die Gründungsjahre der Stiftung: "Als sich Ende der fünfziger Jahre eine engagierte Gruppe Liberaler traf, um die Friedrich-Naumann-Stiftung zu gründen, taten sie genau das, was das Kernelement jeder Demokratie ist. Sie zeigten bürgerschaftliches Engagement. Könnten die Gründer heute bei uns in Brüssel sein, sie wären stolz auf das, was sie damals begonnen haben."
Hans van Baalen, Mitglied des Europäischen Parlaments und Präsident von Liberal International, lobte die Stiftung als stets verlässlichen Ansprechpartner in Brüssel und in mehr als 40 Ländern. Dem schloss sich der Europaabgeordnete Jorgo Chatzimarkakis an. In seiner Rede hob er das Engagement der Stiftung im Ausland hervor. Weltweit wirbt die Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit für das Erfolgsmodell des liberalen Rechtsstaats, stärkt Zivilgesellschaften an den sprichwörtlichen Graswurzeln und betreibt so eine moderne Form der Entwicklungszusammenarbeit.

Diese Arbeit werde vom Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ), dem wichtigsten Zuwendungsgeber der Stiftung, hoch geschätzt, hob Harald Klein, Abteilungsleiter im BMZ, hervor. Das Regionalbüro "Europäische Institutionen und Nordamerika" der Stiftung arbeitet an zwei Standorten: In Brüssel und in Washington DC. Mit dem Dialogprogramm Brüssel (DPB) und dem Transatlantischen Dialogprogramm (TAD) gibt es zwei Plattformen für den politischen Meinungs- und Erfahrungsaustausch.
Im Rahmen von Programmen des internationalen Politikdialogs arbeitet die Stiftung gemeinsam mit ihren Partnern an zukunftsfähigen Lösungen für politische und gesellschaftliche Probleme. Das Brüsseler Büro der Stiftung erstellt zudem Analysen zu europapolitischen und transatlantischen Themen und sondiert Möglichkeiten der Kofinanzierung durch die Europäische Kommission. Hans H. Stein
Hans H. Stein

Das 25jährige Bestehen des Brüsseler Büros der Stiftung wurde zum Anlass genommen, den bisherigen Leiter des Internationalen Politikdialogs in Brüssel, Jürgen D. Wickert, im Rahmen eines Festaktes zu verabschieden, und den neuen Leiter, Hans H. Stein, willkommen zu heißen.

Rolf Berndt, geschäftsführendes Vorstandsmitglied der Stiftung, dankte Jürgen Wickert, der nach 38 Jahren aus der Stiftung ausscheidet, für sein großes Engagement. Unter den Gratulanten waren Eckart Cuntz, Botschafter der Bundesrepublik in Belgien und der Stellvertreter des Ständigen Vertreters Deutschlands bei der Europäischen Union, Guido Peruzzo. Zudem gab sich Isabelle Weykmans, Ministerin für Kultur, Medien und Tourismus der Deutschsprachigen Gemeinschaft Belgiens, die Ehre.
Impressionen und weitere Informationen zur Veranstaltung finden Sie unter nachstehendem Link.

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