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Europakommunikation, Partizipation & Zivilgesellschaft

Grenzüberschreitende gesellschaftliche Zusammenarbeit fördern: „EBD Public Diplomacy Exklusiv“ startet mit Serbien

Nur eine europäische Public Diplomacy, die über staatliche Akteurinnen und Akteure hinausgeht, kann den strukturierten europaweiten Austausch fördern und zur Gestaltung moderner Europapolitik beitragen. Unter dieser Prämisse startete die Europäische Bewegung Deutschland e.V. (EBD) ein Public Diplomacy-Format unter dem Dach der „Europa-Kommunikation und Europäischen Vorausschau“. Den Auftakt machte am 11. März 2021 ein digitaler Austausch zu Serbien. Weitere Pilotländer sollen folgen.  

Zusammen mit der Europäischen Bewegung Serbien (EMinS), Vertreterinnen und Vertretern von EBD-Mitgliedsorganisationen in Serbien und dem deutschen Botschafter in Belgrad, Thomas Schieb, fand ein offener Austausch über die Ausgestaltung des Pilotprojekts statt. „Institutionen und Denkweisen in den Westbalkanstaaten beginnen sich denen in der EU anzugleichen, die Implementierung einer vergleichbaren politischen Kultur hinkt noch hinterher“, konstatierte EBD-Vizepräsident Manuel Sarrazin MdB zur Eröffnung der Diskussion. „Wir können den EU-Erweiterungsprozess nur dann erfolgreich gestalten, wenn grenzüberschreitende Projekte und Kontakte gesellschaftlicher Akteurinnen und Akteure stattfinden.“ 

Für die EBD ist es besonders wichtig, die Expertise ihrer Mitgliedsorganisationen in den europäischen Partnerländern besser in die Berliner Politik einzubinden. „Dieses reiche Potenzial an Fachkenntnissen und Vor-Ort-Erfahrungen gesellschaftlicher Diplomatie muss stärker im deutschen und europäischen Diskurs genutzt werden. Mit ‚EBD Public Diplomacy Exklusiv‘ möchten wir Vertreterinnen und Vertreter unserer Mitgliedsorganisationen im Ausland stärker in die eigene Positionierung unseres Netzwerkes einbinden“, erklärte Generalsekretär Bernd Hüttemann

Welchen Mehrwert kann das Format gesellschaftlichen Akteurinnen und Akteuren bieten? Welche Themen sollten bei kommenden Treffen im Mittelpunkt stehen? Wie oft sind diese sinnvoll? Welche Organisationen müssen zusätzlich einbezogen werden? Das waren die Leitfragen des anschließenden Gesprächs. Die Teilnehmenden des EBD Public Diplomacy Exklusiv waren sich einig, dass ein solches Format der richtige Weg sei, die Kommunikation und Koordination von gesellschaftlichen Kräften und Bundesregierung zu verbessern. So könne die Expertise der EB Serbien sowie den Akteurinnen und Akteuren vor Ort auch in Berlin genutzt werden, um die deutsche Europapolitik voranzutreiben. Vereinbart wurde ein regelmäßiger digitaler Austausch zwischen Berlin und Belgrad. 

Mit Akteurinnen und Akteuren in Italien und in Polen sind die nächsten Veranstaltungen des Dialogformates geplant.

  1. bulbuder
    bulbuder April 9th,2021 11:23:37 Kommentar #1845

    „Volk Hetzer “ dürfen nicht geduldet werden „Es gibt so viele „
    Der deutsche BOTSCHAFTER in Belgrad Thomas Schieb erklärte, dass die Bombardierung Jugoslawiens im Jahr 1999 ein kontroverses Thema sei, dass jedoch eine Reaktion erforderlich sei, da die angebliche humanitäre Katastrophe und der „Völkermord“ im Kosovo und in Metohija verhindert werden müssten.
    Es ist eine besonders beschämende Tatsache, dass der deutsche Botschafter dies am Jahrestag des deutschen Angriffs auf das Königreich Jugoslawien im Jahr 1941 erklärte.
    – Mir ist bekannt, dass dies ein kontroverses Thema ist und dass der UN-Sicherheitsrat keine Entscheidung getroffen hat (über die Einleitung von Militäraktionen). Aber es musste eine Entscheidung getroffen werden, das Ziel war es, eine humanitäre Katastrophe zu vermeiden – sagte
    Thomas Schieb.
    Der deutsche Botschafter fuhr dann in der Art seiner Vorfahren fort und sagte, dass die Bombardierung „für Jugoslawien sehr schwierig war, aber dass wir nicht vergessen sollten, dass es nicht einfach so passiert ist“.
    Thomas Schieb erklärte dann die Unwahrheit und sagte, dass „alle diplomatischen Mittel zuvor angewendet wurden und dass es notwendig war, eine Lösung für Kosovo und Metohija zu finden.“ Tatsache ist, dass nicht alle diplomatischen Mittel erschöpft waren, da die Aggression gegen Jugoslawien ohne Zustimmung des Sicherheitsrates durchgeführt wurde.

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