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  • 15.01.2010 - 09:15 GMT

HDE für klare Lebensmittel-Kennzeichnung

Mehr Information der Verbraucher beim Lebensmitteleinkauf will der Handelsverband Deutschland (HDE).

"Deshalb setzen wir uns für die 1 + 4-Nährwertkennzeichnung ein. Nur dieses Modell informiert ohne Bevormundung", sagte heute in Brüssel Britta Gallus, Leiterin des Brüsseler HDE-Büros. Bei der 1 + 4-Kennzeichnung (1 + 4-GDA-Modell) würden die Verbraucher über die wichtigsten Nährwerte und auch über den Anteil des Lebensmittels etwa am täglichen Energiebedarf informiert. "Eine farbliche Nährwertkennzeichnung lehnt der deutsche Handel ab", machte Gallus deutlich. Außerdem fordere der HDE praktikable Regelungen bezüglich der Schriftgröße und keine Anwendung der Regelungen auf lose Ware. Der HDE unterstütze die Bundesregierung, die sich im Koalitionsvertrag gegen eine farbliche Nährwertkennzeichnung ausgesprochen und das so genannte 1 + 4-GDA-Modell als sachgerechtes Konzept zur Information der Verbraucher anerkannt habe.
Der EU-Verordnungsvorschlag über die künftige Kennzeichnung von Lebensmitteln sei im Europäischen Parlament erneut in der Ersten Lesung. Das Verfahren habe neu gestartet werden müssen, nachdem im letzten Jahr eine Kompromisslinie der Abgeordneten vor den EU-Parlamentswahlen aufgrund der unterschiedlichen Forderungen nicht auszumachen gewesen war. Im Zentrum der Diskussion würden Umfang und Inhalt einer verpflichtenden Nährwertkennzeichnung stehen. Weitere Bausteine der Verordnung seien die Festlegung einer Schriftgröße oder die Ausdehnung der Kennzeichnungselemente auf lose Ware.
Handelsverband Deutschland

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