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Bildung, Jugend, Kultur und Sport, Institutionen & Zukunftsdebatte

Investitionen in Bildung sind wichtig und richtig | EBD-Vorstandsmitglieder kommentieren Bildungsgipfel

Heute findet der erste europäische Bildungsgipfel in Brüssel statt. Etwa 400 hochrangige Bildungspolitiker und Akteure aus Wissenschaft und Zivilgesellschaft über die Schaffung eines Europäischen Bildungsraums für eine „innovative, inklusive und wertebasierte Bildung“ werden sich austauschen. Damit wird die Debatte, die mit dem Sozialgipfel in Göteborg angestoßen wurde, fortgeführt. Mit Blick auf den Gipfel hat das Netzwerk EBD einen Hintergrundbericht zu den neuen Initiativen für einen europäischen Bildungsraum der EU-Kommission verfasst.

Tobias Köck, der im EBD-Vorstand den Deutschen Bundesjugendring vertritt, erklärt hierzu:

„Bildung ist wichtig im Leben junger Menschen und für eine gerechte Gesellschaft. Es wichtig und richtig, dass die EU bis 2025 mehr Geld investieren und die Bildung allgemein verbessern will. Bildung darf allerdings nicht allein auf den Arbeitsmarkt und das Wachstum ausgerichtet sein. Bildung geht weiter und muss eigenständig betrachtet werden: Junge Menschen haben ein Recht auf gute formale und non-formale Bildung, ohne als Humankapital instrumentalisiert zu werden.“

Thiemo Fojkar, für den Internationalen Bund im EBD-Vorstand, fordert zudem mehr Transparenz bei dem Gipfeltreffen:

„Wir begrüßen eine breite gesellschaftliche Bildungsdebatte und grundsätzlich auch das neue Format eines europäischen Bildungsgipfels. Allerdings vermissen wir momentan noch die erforderliche Transparenz in Besetzung und Kompetenz dieses neuen Formats.“

Die EBD-Mitgliedsorganisationen setzten sich in der politischen Forderung „Europäisches Bewusstsein stärken, Europa bilden!“ für einen massiven Ausbau der Europabildung innerhalb der EU ein.

Im Arbeitsbereich Bildung und Information bündelt die EBD ihre eigenen Bildungsprojekte wie den Europäischen Wettbewerb und das College of Europe ebenso wie Informationsangebote und Kooperationen von und mit den Mitgliedsorganisationen. Im vierteljährlichen Newsletter „Europa in der Schule“ werden Angebote der kreativen Europabildung gebündelt.

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