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Jugend für Europa: Paneldiskussion im Würth Haus Berlin

Wie stellen sich junge Menschen ein geeintes Europa vor? Wo spielt Europa die größte Rolle in ihrem Leben und was kann die EU tun, um die Jugend langfristig zu beteiligen? – Zu diesen Fragen diskutierte Robin Lockyer-von Dorrien, Praktikant bei der Europäischen Bewegung Deutschland (EBD), mit dem Europa-Abgeordneten Christian Doleschal MdEP, Samantha Simbeck, Mitglied des Landesvorstands Bayern des Rings Christlich-Demokratischer Studenten (RCDS), und zwei weiteren Studierenden der Würth AG auf einem Panel am 29. Oktober 2020. 

Zunächst stellte Doleschal klar, dass die Jugend sich für Europa engagieren müsse, um die gewaltigen Herausforderungen vor denen die EU stünde, lösen zu können. Dazu zählte er vor allem den Übergang zu einer klimafreundlichen und digitalen EU. Auch die negativen Konsequenzen der Corona-Pandemie stellten die EU vor ungeahnte Herausforderungen, für dessen Lösung eine Einbeziehung der Jugend unerlässlich sei.

Die jungen Diskutantinnen und Diskutanten der Runde betonten in einem Eingangsstatement, wie wichtig die Personenfreizügigkeit, die Unionsbürgerschaft und der friedensstiftende Charakter der EU für ihre persönliche Entwicklung gewesen sei. Die Reisefreiheit trage dabei am entschiedensten dazu bei, eine europäische Identität zu stiften und Europa zentraler in den nationalen Diskursen zu verankern.

Die Runde diskutierte weiterhin über die Rolle Europas in der Welt und über die Konferenz zur Zukunft Europas (englisch: Conference on the Future of Europe, kurz: CoFoE). Einig war man sich darüber, dass es vor allem in Fragen einer gemeinsamen europäischen Außen- und Sicherheitspolitik Mehrheitsentscheidungen im Rat braucht, umso schneller auf die sich verändernde globalpolitische Lage reagieren zu können. Die Rolle der CoFoE wurde von den Teilnehmenden ebenfalls als entscheidend beurteilt. Eine ergebnisoffene und transparente Diskussion über Europa und dessen Zukunft biete – insbesondere der Jugend die Chance, sich langfristig für Europa einzubringen. 

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