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KAS | Wahlen in Griechenland: Politisch unsichere Zeiten

Allein in den letzten dreieinhalb Jahren wurden in Griechenland drei Parlamentswahlgänge, eine Europa- und Kommunalwahl sowie ein Referendum durchgeführt. Jetzt sind die Griechen am 20. September erneut zur Wahl gerufen. Nach überaus schwierigen Wochen zwischen Ende Juni und August, geprägt von massiver politischer, wirtschaftlicher und finanzieller Instabilität, geht Griechenland nun erneut auf politisch unsichere Zeiten zu. Die Konrad-Adenauer-Stiftung hat die Partein Syriza, Nea-Dimokratia, Laiki Enotita, Pasok, To Potami, Anel, Chrysi Avgi, Enosi Kentroon und KKE genauer unter die Lupe genommen. Es gilt als sicher, dass sich die neue Regierung nach dem 20. September wieder in einer Koalition wird aufstellen müssen. Die von SYRIZA derzeit ausgeschlossene, von Seiten der Nea-Dimokratia, To Potami und PASOK aber mit Offenheit quittierte „Regierung auf breiter Grundlage“ würde hier mehr Stabilität und politisches Durchsetzungsvermögen ermöglichen. Besorgniserregend ist jedoch, dass dieses Szenario einen finsteren Ausblick auf die Opposition im Parlament, die – unter voraussichtlicher Führung durch die neofaschistische Chrysi Avgi als erneut drittstärkster Partei – mehrheitlich aus anti-systemisch und anti-europäisch aufgestellten Parteien bestünde.

Den vollständigen Bericht finden sie hier.

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