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Verkehr, Telekommunikation & Energie

Kfz-Gewerbe kritisiert geplante EU-Energiesteuerrichtlinie

Als negatives Signal an die Verbraucher hat der Zentralverband Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe (ZDK) die geplante Neufassung der EU-Energiesteuerrichtlinie bezeichnet. Durch die Neufassung drohe der Dieselpreis zukünftig den Benzinpreis zu übersteigen.

Das sei eine unzumutbare Zusatzbelastung besonders für Vielfahrer sowie kleine und mittelständische Handwerksbetriebe, die überwiegend mit Dieselfahrzeugen unterwegs und beruflich auf das Auto angewiesen seien, so ein Sprecher. Außerdem würden viele Verbraucher schon jetzt negativ bei der Entscheidung für die besonders sparsamen und umweltfreundlichen Dieselfahrzeuge beeinflusst, auch wenn die geplante Richtlinie laut EU-Kommission erst im nächsten Jahrzehnt wirksam werden solle.
Nicht zuletzt die Transportkosten würden sich deutlich erhöhen, und das hieße für die Verbraucher, sich auf weitere Verteuerungen der allgemeinen Lebenshaltungskosten einzustellen. Es sei den Menschen auf Dauer nicht zuzumuten, permanent an der Kostenschraube für die individuelle Mobilität zu drehen. Daher spreche sich der ZDK nachdrücklich gegen die Realisierung dieser Richtlinie aus.

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