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Kickoff des Zukunftsprojekts | Jugendverbände sammeln Ideen für Europa 2049

‚Die europäische Idee auf allen Ebenen weiterdenken‘ – ein Satz, der immer wieder fiel, während Vertreterinnen und Vertreter der Jugendverbände im EBD-Netzwerk im Brainstorming Ideen für die Zukunft Europas sammelten. Unter dem Lead des Deutschen Bundesjugendrings fertigen sie in den kommenden Wochen eine gemeinsame Vision für Europa 2049 an, die Ende November der Bundesregierung übergeben und mit den Vorsitzenden der Spitzenverbände der EBD diskutiert werden soll.

„Die Europäische Bewegung möchte ein Forum bieten für Euren visionären Blick in die Zukunft“, beschrieb EBD-Generalsekretär Bernd Hüttemann in seiner Begrüßung den Grundgedanken. Das Projekt solle eine Generation vorausdenken – auf das Jahr 2049, in dem die Europäische Bewegung Deutschland 100 Jahre alt wird. DBJR-Vorsitzender Tobias Köck, der die Jugendverbände im EBD-Vorstand vertritt, ergänzte: „Wir wollen Europa nach vorne denken und ein Papier entwickeln, hinter das sich möglichst viele junge Organisationen stellen können. Heute müssen wir gemeinsam herausfinden, welche Inhalte und Methoden für alle machbar sind.“

Fünf Stunden lang wurden Zettel beschrieben, Schwerpunkte gelegt und Botschaften entwickelt. Zwar zogen sich Idealismus und Utopismus  durch die Veranstaltung, dennoch war allen Beteiligten die Ambition anzumerken, ein belastbares Jugendleitwerk mit neuen Ideen für ein besseres Europa schaffen zu wollen. Am Ende des Workshops stand ein Arbeitsauftrag für Florian Staudt, der als Projektmitarbeiter der EBD im Namen der Gruppe eine erste Textversion der Vision 2049 erstellen soll, und ein Plan zur weiteren Abstimmung on- und offline.

Der Start ist geglückt – dafür dankte Köck zum Abschluss des Workshops allen Beteiligten. Jugendorganisationen, die am Kickoff nicht teilnehmen konnten, sind herzlich eingeladen, ihre Ideen für ein Europa in 30 Jahren noch in den Prozess einzubringen.

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