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Institutionen & Zukunftsdebatte, Wettbewerbsfähigkeit

Digitalisierungsschub für ein zukunftsfestes Europa nutzen | Linn Selle im Interview mit BASECAMP

„Gemeinsam. Europa wieder stark machen“, so lautet das Motto der deutschen EU-Ratspräsidentschaft. Im Interview mit BASECAMP, dem Public-Affairs-Blog von Telefónica Deutschland, erläutert die Präsidentin der Europäischen Bewegung Deutschland (EBD), Dr. Linn Selle, wo die europapolitische Realität hinter dem Motto herhinke. Vor allem die Förderung von wichtigen EU-Programme zu Forschung, Jugend und Gesundheit, sowie die aktive Einbeziehung der Bürgerinnen und Bürger seien notwendig, um in den gemeinschaftlichen Dialog über die Zukunft Europas zu treten. Anlass für das Interview ist eine digitale Diskussionsveranstaltung unter dem Titel „Eine stärkere Gemeinschaft – nach der Krise“ zur digitalpolitischen Agenda der EU unter deutscher Ratspräsidentschaft, die morgen stattfindet.

In dem Interview verweist Selle auf die Notwendigkeit, gemeinsame europäische Prioritäten und europaweite Zukunftsideen zu entwickeln. Deshalb sei gerade jetzt eine Konferenz zur Zukunft Europas wichtiger denn je. Nach Corona dürfe man nicht allein auf Wiederaufbau oder gar Rückschritt zum Status-quo setzen. Es sei deshalb wichtig, dass das beschlossene Wiederaufbauinstrument den grünen und digitalen Wandel fördern soll, betonte Selle: „Wir sollten die Krise als Chance sehen, Europa gemeinsam zukunftsfest zu machen – so viele Ressourcen für und so viel Bedarf an digitalen Strukturen wird es so schnell nicht mehr geben, das muss nun genutzt werden.“

Der Corona bedingte Lockdown habe neben Europas Rückstand bei der Digitalisierung auch den negativen Einfluss unserer Alltagsmobilität auf Umwelt und Klima aufgedeckt. Selle appelliert, das beschlossene Wiederaufbauinstrument mit einem nachhaltigen und digitalen Wandel zu verknüpfen. Auch der europäische Binnenmarkt sollte nach diesen Kriterien gestärkt werden. Krisenfest in die Zukunft – dementsprechend sollten die EU-Institutionen auch das „Potenzial der Möglichkeiten nutzen, die digitale Technologien für die Stärkung der europäischen Demokratie und der aktiven Teilhabe bereithalten“, fordert die EBD-Präsidentin.

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