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  • 18.10.2011 - 09:14 GMT

Markenverband: Bundesregierung muss Nachhaltigkeitskodex als Blaupause in Brüssel einreichen

Der vom Rat für Nachhaltige Entwicklung verabschiedete Deutsche Nachhaltigkeitskodex ist eine sinnvolle Zusammenführung verschiedener Standards für Transparenz über das Nachhaltigkeitsmanagement von Unternehmen „Wesentlich ist der freiwillige Charakter des Kodex.

Er fördert  den Wettbewerb um die beste Ausgestaltung und Kommunikation von unternehmerischer Nachhaltigkeit und bietet gleichzeitig die international gängigen Standards zur Orientierung an“, sagt Dr. Dominik Klepper, Leiter Wirtschaftspolitik / Umwelt / Nachhaltigkeit. Er fügt hinzu: „Gemeinsam mit anderen Dialogpartnern hat sich der  Markenverband mit seiner Forderung nach Freiwilligkeit der Berichterstattung für Unternehmen im Nachhaltigkeitskodex durchgesetzt. Jetzt erwarten wir von der Bundesregierung, dass sie diese Position auch in die entsprechenden Brüsseler Planungen einbringt."
Inhaltlich knüpft der Deutsche Nachhaltigkeitskodex  an die Prinzipien des UN Global Compact, der OECD-Guidelines, der ISO-Standard 26000 sowie instrumentell an die Global Reporting Inicitiative (GRI) und an die EFFAS-Standards des europäischen Analystenverbandes an. Aus Sicht des Markenverbandes kann der deutsche Nachhaltigkeitskodex ein sinnvolles Leitfaden-Instrument zur Implementierung von CSR-Standards in den einzelnen Unternehmen darstellen. Mit Hilfe des Kodex lassen sich Nachhaltigkeitsleistungen von Unternehmen zuverlässig nachvollziehen.
Ebenso ist der Kodex ein wesentlicher Beitrag zur laufenden Meinungsbildung in der EU-Kommission für freiwillige Leistungsberichterstattung. Ein Gesetzgebungsvorschlag für Berichtsrichtlinien bezüglich des nicht-finanziellen Engagements der Unternehmen ist für das erste Halbjahr in 2012 geplant.

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