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Nächster Halt: Nachhaltigkeit | Arbeitshilfen zum 69. Europäischer Wettbewerb veröffentlicht

Für die diesjährige Runde „Nächster Halt: Nachhaltigkeit“ des Europäischen Wettbewerbs gibt es ab sofort zahlreiche Inspirationen zur Bearbeitung der Aufgaben im digitalen Arbeitshilfenportal. Mehr als 70 Videos, Onlineartikel, Bastelanleitungen und andere Quellen sollen Schülerinnen, Schüler und Lehrkräfte dabei unterstützen, sich kreativ und intensiv mit den Wettbewerbsthemen auseinanderzusetzen.

Insbesondere der Kampf gegen den Klimawandel als gesamteuropäische und über Europas Grenzen hinausgehende Anstrengung hierbei ein Schwerpunkt.

Schon bei den Kleinsten soll mit den Aufgaben des Moduls 1 ein Bewusstsein für eine nachhaltige Lebensweise geschaffen werden. Kleine Projekte wie das Bauen von „Insektenhotels“ oder das Anlegen einer Blumenwiese sollen den Klimaschutz in die eigene Schule bringen. Außerdem können sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer mit der Gestaltung ihres eigenen Bauernhofs oder der Umwandlung von Müll in Kunstobjekte auseinandersetzen. Die zahlreichen Anleitungen in den Arbeitshilfen geben dafür Hilfestellungen.

In der nächsten Altersgruppe wird dann der Schritt vom greifbaren hin zum abstrakteren Verständnis von Nachhaltigkeit gemacht. Die Arbeitshilfen für das Modul 2 kombinieren theoretisches Wissen mit praktischen Hilfestellungen, so zum Beispiel die Anleitung zum Zeichnen von Insekten. Auch die EU kommt dabei nicht zu kurz: Die Kinder können entdecken, welche Projekte die EU konkret in ihrer Region fördert und dabei selbst tätig werden.

In Modul 3 können Schülerinnen und Schüler der Sekundarstufe I ein eigenes, von der Natur inspiriertes Kunstwerk erstellen. Beispielsweise durch Land-Art inspirierte Kunstwerke mit Naturmaterialien, einer Kunstform der wenig Grenzen gesetzt sind. Die zweite Aufgabe regt dazu an, eigene Ideen für Urban-Gardening-Konzepte zu entwickeln. Diese Projekte im städtischen Raum sollen dazu dienen, die Bedeutung von Pflanzen in den Städten zu entdecken. Darüber hinaus bietet die dritte und letzte Aufgabe des Moduls 3 die Möglichkeit, die eigene Ernährung auf den Prüfstand zu stellen: Woher kommen die Lebensmittel, die ich jeden Tag in meiner Brotdose finde? Und welche Auswirkungen hat die Produktion dieser?

Minimalismus und Billig-Konsum? Die gegensätzlichen Aufgabenthemen sind nur auf dem ersten Blick konträr – geht es doch um den wahren Wert der Dinge. In der Sekundarstufe II können Teilnehmerinnen und Teilnehmer einen kritischen Blick auf vermeintlich nachhaltige Organisationen und deren Marketing zu werfen, sich mit dem Prinzip des Minimalismus auseinandersetzen oder mit dem wahren Kosten von Billigprodukten auseinandersetzen.

Einigen Themen sieht man erst auf den zweiten Blick die europäische Komponente an – im Hinblick auf den Weg Europas in eine nachhaltigere Zukunft spielen jedoch alle angesprochenen Themen eine Rolle. Gerade jetzt, da die Covid-19-Pandemie ihre Spuren hinterlassen hat und gewissermaßen einen Neustart ermöglicht, sind die nächsten Entscheidungen zukunftsweisend. Genau das spricht die Sonderaufgabe des 69. Europäischen Wettbewerbs an. Was haben wir aus der Krise gelernt? Was wird uns weiter begleiten?

In dem Kontext passend findet derzeit die Konferenz zur Zukunft Europas statt, die im Dialog auch mit Kindern und Jugendlichen die künftige Gestaltung der EU debattiert.

Genau die steht auch im Mittelpunkt des Europäischen Wettbewerbs. Auf künstlerischem Weg können die teilnehmenden Schülerinnen und Schülern Antworten auf die zukünftige Gestaltung Europas finden. Wir sind sicher, dass die Kreativität und praktischen Lösungen auch in diesem Jahr wieder nahezu grenzenlos seien werden und wünschen gutes Gelingen bei der Bearbeitung der Aufgaben!