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  • 25.10.2011 - 16:44 GMT

Neue Publikationen der Friedrich Ebert Stiftung

Themen sind die Chancen in der Krise, die Zukunft der Sozialdemokratie in Europa und die Frage ob mehr Partizipation in der Partei Mitgliederverlust stoppen kann.

ANGELICA SCHWALL-DÜREN: Die Chancen in der Krise
Die Krise im Euroraum lässt der Politik kaum Zeit, über die Auswirkungen ihres Handelns nachzudenken. Dabei unterziehen sie das europäische Einigungswerk gerade schleichend einer Generalrevision. Ehrlich wäre nun eine offene Debatte, ein erneuter Konvent, oder zumindest eine offene Regierungskonferenz, um die zukünftige Ausrichtung der gemeinsamen Währungs- und Finanzpolitik und die Ausgestaltung der EU-Architektur zu erarbeiten. Stattdessen bleibt es nach wie vor bei Geheimdiplomatie. Europa braucht jetzt Vision und Mut, darin liegt die Chance der Krise. (pdf Volltext)
ERNST HILLEBRAND UND GERO MAASS: Zehn Kernfragen zur Zukunft der Sozialdemokratie in Europa – Auf der Suche nach einer neuen politischen Erzählung für eine solidarische Gesellschaft in Europa
Die sozialdemokratischen Parteien Europas befinden sich macht- wie ideenpolitisch weiterhin in der Defensive. Sie sind aufgefordert, sich in ihren nationalen Kontexten neu aufzustellen und einen gemeinsamen roten Faden in der Europapolitik zu finden, ohne dabei nationale Besonderheiten zu vernachlässigen. Als »Orientierungshilfe« auf dem Weg zu einer neuen sozialdemokratischen Erzählung formuliert das vorliegende Papier zehn politische und strategische Kernfragen zur Zukunft der Sozialdemokratie in Europa. Sie reichen von der Zukunft Europas über die zeitgemäße Interpretation von Solidarität bis hin zur Stärkung von demokratischer Teilhabe, Freiheit und Selbstbestimmung der Bürger.
SARA SCHLOTE: Stoppt mehr Partizipation den Mitgliederverlust? –
Mitgliederentwicklung und innerparteiliche Mitbestimmung bei sozialdemokratischen Parteien in Europa

Die meisten sozialdemokratischen Parteien in Europa haben in den letzten Jahren einen starken Mitgliederverlust erfahren. Doch ein detaillierter Blick in zehn europäische Länder zeigt, dass die Mitgliederentwicklung durchaus unterschiedlich verlaufen und auf unterschiedliche Gründe zurückzuführen ist. Um zu untersuchen, inwieweit Mitbestimmungsmöglichkeiten allein den Verlust an Parteimitgliedern stoppen können, vergleicht die Autorin die Organisationsstatuten von zwölf sozialdemokratischen Parteien hinsichtlich Mitwirkungsmöglichkeiten bei Wahlen, Anträgen, Kandidatenaufstellung, Referenden und Mitarbeit ohne Mitgliedschaft. (pdf Volltext)

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