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Europäische Wertegemeinschaft, Partizipation & Zivilgesellschaft

Neuer EBD-Vorstand stellt sich vor: Andrea Dombois im Interview

Der EBD-Vorstand ist wieder vollzählig: Auf der diesjährigen EBD-Mitgliederversammlung wählten die Delegierten der 249 Mitgliedsorganisationen für insgesamt sieben vakante Posten neue Mitglieder in das geschäftsführende Gremium der EBD. Hier stellen sich die neuen Vorstandsmitglieder vor.

Den Anfang macht Andrea Dombois, die künftig die EBD-Landeskomitees im EBD-Vorstand vertritt. Sie ist Präsidentin der Europäischen Bewegung Sachsen e.V. Die gelernte Wirtschaftskauffrau ist seit 1990 Mitglied des Sächsischen Landtages (CDU) und seit 1994 dessen Vizepräsidentin.

Das geschäftsführende EBD-Gremium unter der Leitung von EBD-Präsidentin Dr. Linn Selle hat insgesamt 29 Mitglieder. Alle Vorstandsmitglieder stellt die EBD hier zusammen.


Liebe Frau Dombois, warum engagieren Sie sich bei der Europäischen Bewegung Deutschland?
Mit der friedlichen Revolution und der Einheit Deutschlands durften wir wieder Bestandteil der Europäischen Union sein. Diese Besonderheit galt und gilt es nach wie vor den Menschen nahezubringen. Die Europäische Bewegung ist mit ihren Mitgliedsorganisationen einer der Hauptakteure.

Warum engagieren Sie sich für Europapolitik?
Besonders die jungen Menschen werden von Europa profitieren, durch die Möglichkeit, in europäischen Ländern zu studieren, durch das Kennenlernen und Respektieren anderer Kulturen und das Erlernen von Sprachen. Dieses Miteinander sehe ich als Friedensprojekt.

Welche europapolitischen Themen liegen Ihnen besonders am Herzen?
Die Themen Bildung, Zuwanderung und das Lösen von Umweltfragen.

Was bedeutet Europa für Sie?
Europa ist für mich nach wie vor ein großes Friedensprojekt. Es sprich für Freiheit und Wohlstand.

Was muss sich in Europa in den nächsten Jahren verändern?
Es muss uns gelingen, für die großen Weltprobleme gemeinsam zu streiten und gemeinsam Lösungen zu finden.

Was wünschen Sie sich für Europa?
Frieden, Freiheit und eine lebenswerte Zukunft, für uns und die nachfolgenden Generationen.

Was möchten Sie in Ihrer Vorstandszeit bewegen?
Die Wahlergebnisse zur EU-Wahl zwischen Ost- und Westdeutschland sind gravierend. Dieses sollte gründlich analysiert werden, um diesen Tendenzen entgegenzuwirken.

In 30 Jahren feiert die EBD 100-jähriges Jubiläum. Was soll bis dahin passieren?
Wir müssen weiterhin unsere Netzwerke stärken und noch intensiver den Menschen die Bedeutung Europas als einzige Alternative nahebringen. Dazu bedarf es mehr politischer Bildung, regelmäßiger Informationen in einfacher Sprache, um das Interesse weiter zu fördern.


 

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