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Landwirtschaft und Fischerei

Präsident des DBV Joachim Rukwied im Gespräch mit polnischem Agrarminister

Die Folgen des russischen Importverbots auf die Erzeugerpreise und Agrarmärkte in der EU, eine europäische Exportstrategie und die Entwicklungen auf dem Milch- und Schweinemarkt standen im Mittelpunkt eines Gespräches des Präsidenten des Deutschen Bauernverbandes (DBV), Joachim Rukwied, mit dem polnischen Landwirtschaftsminister Marek Sawicki in Warschau. Gemeinsam mit DBV-Vizepräsident Udo Folgart unterstrich Präsident Rukwied, dass mit einer gemeinsamen Exportstrategie neue Absatzmärkte erschlossen, nicht-tarifäre Handelshemmnisse abgebaut und Veterinärabkommen abgeschlossen werden müssen, um die Folgen des russischen Embargos für die europäischen Erzeuger zu bewältigen. Der Russland-Konflikt bedürfe zunächst einer geopolitischen Lösung. Gespräche über die Wiederaufnahme des Handels sollten darüber hinaus gemeinsam auf europäischer Ebene geführt werden.

Mit dem polnischen Landwirtschaftsminister war man sich einig, dass am Milchmarkt in Folge des Endes der Milchquote und der aktuellen Marktlage eine Reihe von Maßnahmen notwendig sind, darunter vor allem eine Entlastung der Erzeuger in Sachen Superabgabe sowie die private Lagerhaltung. Auch in der Bewertung der Verhandlungen für das Freihandelsabkommen der EU mit den USA (TTIP) bestand Einigkeit. Es gelte die öffentlichen Diskussionen zu versachlichen und die Chancen und Risiken des Abkommens einzuschätzen. Die europäischen Standards, insbesondere bei den so genannten sensiblen Produkten, dürften nicht unterlaufen werden.

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