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Europäische Wertegemeinschaft

Preis Frauen Europas | Bundesverdienstkreuz für Gudrun Schmidt-Kärner

Am vergangenen Abend wurde in kleiner Runde zur Feier der Verleihung des Bundesverdienstkreuzes der Preisträgerin des „Preis Frau Europas – Deutschland“ 1999 Prof. Gudrun Schmidt-Kärner für ihr herausragendes Engagement für Frieden und Völkerverständigung zwischen Schleswig-Holstein und dem Oblast Kaliningrad eingeladen. Unter den Gästen waren unter anderem Wolfgang Baasch, Landtagsabgeordneter in Schleswig-Holstein und Vorsitzender des Europaausschusses, Dr. Patricia Aden, 1. Vorsitzende des Deutschen Akademikerinnen Bunds sowie Adriana Lettrari, Preisträgerin des „Preis Frau Europas – Deutschland“ 2016. Auch die EBD war vertreten durch RA Peter Hahn und Sabine Overkämping  als Vorstandsmitglieder der EBD und EBD-Generalsekretär Bernd Hüttemann.

EBD-Schatzmeister Peter Hahn würdigte die Tätigkeiten und Verdienste Schmidt-Kärners. Er stelle insbesondere ihr langjähriges Engagement für den Preis Frauen Europas hervor. Seit 2012 ist sie die Präsidentin des Preisträgerinnen-Netzwerkes.

„Jede und jeder Einzelne ist in der Lage, sich einzusetzen, um das Glück der europäischen Einigung zu verteidigen“, sagte Schmidt-Kärner in ihrer Dankesrede. Dabei seien sowohl Vision als auch Pragmatismus notwendig.

Foto: EBD/ K. Neuhauser

Prof. Gudrun Schmidt-Kärner gründete den „Förderverein für Jugendbildung und Wirtschaftsbeziehungen Norddeutschland-Kaliningrad e.V.“, der Jugendlichen ehrenamtliches Engagement, Solidarität und die Verantwortung des Einzelnen für die Mitgestaltung des Gemeinwesens vermittelt. Sie engagiert sich für die Integration von benachteiligten Jugendlichen in die Gesellschaft, wodurch diese die Grundwerte für ein europäisches Miteinander erlernen. Darüber hinaus stieß sie die Gründung des Hanse-Büros (heute auch Schleswig-Holstein Informationsbüro) im Jahre 1992 an. Der rote Faden der sich durch all ihre Projekte zieht ist das Engagement für den interkulturellen Erfahrungsaustausch zwischen den Ländern und Regionen in den Bereichen Soziales, Landwirtschaft und Bildung. Neben zahlreichen anderen Auszeichnungen erhielt sie 1999 den „Preis Frau Europas – Deutschland“.

Bereits am 14. Februar 2019 wurde die Auszeichnung durch Generalkonsul Dr. Banzhaff überreicht.