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  • 23.05.2014 - 09:51 GMT

Schwarzkopf-Stiftung Junges Europa: Europa nicht den Euroskeptikern überlassen!

In den kommenden Tagen sind knapp 400 Millionen Europäerinnen und Europäer aufgerufen, an der Wahlurne ihre Stimme abzugeben. Wir alle wählen ein neues Parlament und hoffentlich einen der fünf Spitzenkandidaten als zukünftige Präsidentin oder Präsidenten der Europäischen Kommission.

Nie waren die Europawahlen wichtiger und deren Ausgang so entscheidend für die europäische Demokratie. Uns besorgen zwei Trends: Populisten am rechten und linken Rand, die in die Mitte vordringen und auf komplexe Herausfordungen vorzugshalber mit Parolen Stimmung machen. Die prognostizierte geringe Wahlbeteiligung, die ein Erstarken der Populisten noch wahrscheinlicher macht. Laut einer Eurobarometer-Umfrage (April 2013) wissen gerade mal 35 % der jungen Menschen in Deutschland, dass sie die Abgeordneten des Europäischen Parlaments direkt wählen können.
Um mehr Erst- und Jungwähler zu einer individuellen Wahlentscheidung zu ermutigen, haben wir in der Schwarzkopf-Stiftung in den vergangenen Monaten 400 EU-Kompakt-Kurse an allgemein- und berufsbildenden Schulen in Berlin und NRW durchgeführt. Diese 10.000 Schülerinnen und Schüler wissen jetzt, wie, wer und warum am Sonntag gewählt wird. Drei große Schülerkonferenzen brachten insgesamt etwa 300 Erstwähler in München, Duisburg und in Berlin mit Kandidatinnen und Kandidaten aus der Region zur politischen Diskussion zusammen. Unser European Youth Parliament Think Tank hat sich in diesem Jahr mit dem Thema Jugendarbeitslosigkeit beschäftigt.
Das Policy Paper übergeben wir am 3. Juni an den amtierenden Kommissionspräsidenten, José Manuel Barroso. Und schließlich haben wir mit unsere Onlinekampagne „iChangeEurope“ in den vergangenen Wochen über viele digitale Kanäle über Europa informiert, berichtet, diskutiert und zur Wahl aufgerufen. 
Wir wollen den großen europäischen Gedanken und die Europäische Union nicht den Euroskeptikern überlassen und rufen auch Sie zur Wahl auf!

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