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Europäische Wertegemeinschaft, Partizipation & Zivilgesellschaft

„Sich kennenlernen, einander verstehen, voneinander lernen“ | Meet & Greet mit den Preisträgerinnen

„Frauen fördern Frauen“ unter diesem Motto trafen am 09. Mai weibliche Führungskräfte, die durch das Fürstenberg Institut begleitet werden, mit den Preisträgerinnen Preis Frauen Europas zusammen. Der Empfang, im Nachklang der diesjährigen Preisverleihung, widmete sich der selbstbewussten Potentialentfaltung von Frauen. Viele Vertreterinnen aus Wissenschaft, dem öffentlichen Sektor, Kultur und der Wirtschaft nutzten die Gelegenheit, um mehr über die Preisträgerinnen und ihr zivilgesellschaftliches Engagement zu erfahren.

Das Fürstenberg Institut berät Unternehmen, Führungskräfte und Mitarbeiter. Das Angebot umfasst auch die Fürstenberg Akademie, die Organisationsberatung und den Work-Life-Service.

Nach den Großworten der Regionalleiterin Ost, Dörthe Gräfin von Keyserlingk, folgte eine emotionale Rede unserer letztjährigen Preisträgerin, Düzen Tekkal. Sie sprach über die Bedeutung von weiblichem Engagement, nicht nur in Europa – sondern weltweit.

Anschließend schilderten die Preisträgerinnen den Frauen, jeweils in kleiner Runde, ihre persönlichen Erfahrungen. Den Anfang machte unsere diesjährige Preisträgerin Katharina Wolf, Juristin und Gründerin der Europa-Union Sachsen e.V. Die Auszeichnung erhielt sie für ihr Engagement für Europa im Raum Sachsen. Die Frauen tauschten viele emotionale und berührende Erfahrungen aus. „Engagement als heilende Kraft,“ so beschreibt die Preisträgerin, Irina Gruschewaja ihr Wirken im Rahmen der Stiftung „Den Kindern von Tschernobyl“, für den sie 2002 den Preis erhielt.

Zum Abschluss sprach Prof. Dr. Gesine Schwan, die Preisträgerin des Jahres 2005 eine bewegende Rede über ihre persönlichen Erfahrungen als Kriegskind, aufwachsend in einer proeuropäischen und antinationalistischen Familie. Ihre Erfahrungen habe ihr politisches und zivilgesellschaftliches Engagement geprägt. Schwan engagiert sich seit über 30 Jahren für den Auf- und Ausbau von kulturellem Austausch, vor allen Dingen zwischen jungen Menschen aus Deutschland und Polen.

 

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