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  • 02.09.2013 - 09:42 GMT

Siemens AG: 2.200 neue Azubis starten europaweit bei Siemens

• Zweiter Jahrgang der Europeans@Siemens mit 31 Teilnehmern
• Europaweit erhalten rund 1.000 junge Menschen Ausbildung bei Siemens
• Programme unter anderem in Großbritannien, Spanien und Ungarn

Mit Beginn des neuen Ausbildungsjahres starten bei Siemens knapp 2.200 junge Menschen an bundesweit etwa 40 Standorten ins Berufsleben. Darunter sind in diesem Jahr in Berlin auch wieder 31 junge Europäer. Sie kommen aus zwölf EULändern, darunter Spanien, Griechenland, Polen und Großbritannien. Nach ihrem Abschluss kehren die Nachwuchskräfte wieder in ihre Heimatländer zurück. Das Europeans@Siemens genannte Programm war 2012 als Pilotprojekt gestartet. „Das erste Jahr war ein voller Erfolg – für die jungen Leute aus Europa und für Siemens. Deswegen machen wir mit dem Projekt weiter“, sagte Brigitte Ederer, Personalvorstand und Arbeitsdirektorin der Siemens AG. Die Ausbildung bei Siemens sei zunehmend internationaler ausgerichtet. „In vielen Ländern bilden wir zum Teil schon seit Jahren aus. So sichern wir uns qualifizierten Nachwuchs und leisten unseren kleinen Beitrag zur Bekämpfung der Jugendarbeitslosigkeit.“

Etwa 80 Prozent der Auszubildenden in Deutschland beginnen eine Ausbildung oder ein duales Studium in technischen Berufen. So bietet Siemens Ausbildungsplätze in Elektronik, Mechatronik, Zerspanungsmechanik oder Fachinformatik an. Gut ein Drittel der Ausbildungsplätze entfällt auf duale Studienplätze. Hier erwerben die Absolventinnen und Absolventen neben dem regulären IHK-Abschluss einen Bachelor-Abschluss. Zum sechsten Mal in Folge stellt Siemens überdies bundesweit erneut Ausbildungsplätze für benachteiligte Jugendliche zur Verfügung.

Auf die 31 Plätze für die Europeans@Siemens kamen in diesem Jahr rund 2.500 Bewerbungen. Die Auszubildenden werden von ihrer jeweiligen Siemens- Regionalgesellschaft nach Berlin entsandt und erlernen dort den Beruf des Elektronikers für Betriebstechnik oder des Mechatronikers. Dabei wechseln sich sowohl Praxis- als auch Schulphasen ab. In den ersten sechs Wochen absolvieren die Berufseinsteiger ein Intensivtraining in Deutsch, denn die Abschlussprüfung muss in deutscher Sprache abgelegt werden.

Siemens hat mit dem Projekt Europeans@Siemens seine internationalen Ausbildungsaktivitäten aber lediglich verstärkt. Duale Ausbildung nach deutschem Vorbild wird in vielen anderen Ländern bereits seit Jahren erfolgreich angeboten. Aktuell erhalten rund 1.000 junge Menschen in sechs europäischen Ländern bei Siemens eine Berufsausbildung. Zusätzlich zu Österreich und der Schweiz laufen Programme in Großbritannien, Spanien, Portugal und Ungarn.Mit insgesamt rund 10.000 Auszubildenden und dual Studierenden, davon über 7.000 für den eigenen Bedarf und knapp 3.000 für externe Unternehmen, ist Siemens einer der größten privaten Ausbildungsbetriebe in Deutschland. Im vergangenen Geschäftsjahr investierte das Unternehmen 183 Millionen Euro in die Ausbildung, weltweit waren es 216 Millionen Euro.

 

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