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VCI | Investitionsabkommen zwischen EU und China: Guter Impuls für konstruktive Zusammenarbeit

Der Verband der Chemischen Industrie (VCI) begrüßt, dass die Europäische Union und die Volksrepublik China sich nach mehr als sieben Jahren auf ein Investitionsabkommen geeinigt haben.

„China ist und bleibt ein wichtiger Partner der deutschen chemisch-pharmazeutischen Industrie – trotz des Systemwettbewerbs. Zudem können internationale Herausforderungen wie der Klimaschutz und die Pandemie-Bekämpfung nur mit globalen Anstrengungen gelingen“, erklärt VCI-Hauptgeschäftsführer Wolfgang Große Entrup die Bedeutung des Abkommens. Mit Blick auf die künftige Rolle der EU unterstreicht er: „Die Ziele des Green Deal lassen sich nur mit gewaltigen Investitionen erreichen, auch aus dem Ausland. Und die EU wird nur dann ein echter geopolitischer Player, wenn sie auch mit Schwergewichten wie China zu substanziellen und belastbaren Vereinbarungen in der Lage ist.“

Weiterhin resümiert Große Entrup: „Erst die für Europa wichtige Einigung im Haushaltsstreit, dann der Impfstart, gefolgt von der Einigung im Brexit-Poker und nun noch ein so wichtiges Abkommen mit China: Zum Ende eines schwierigen Jahres mehren sich doch noch die guten Nachrichten.“ 2021 müsse nun die künftige Zusammenarbeit mit den USA unter „neuen Vorzeichen“ in den Vordergrund rücken und wieder nachhaltig gestärkt werden.

Der VCI vertritt die wirtschaftspolitischen Interessen von über 1.700 deutschen Chemieunternehmen und deutschen Tochterunternehmen ausländischer Konzerne gegenüber Politik, Behörden, anderen Bereichen der Wirtschaft, der Wissenschaft und den Medien. 2020 setzte die Branche über 186 Milliarden Euro um und beschäftigte rund 464.000 Mitarbeiter.

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