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VDS | Kultur kontra Kommerz

Mit einem eindringlichen Appell an die deutsche Politik endete am Samstag die Delegiertenversammlung des Vereins Deutsche Sprache e.V. (VDS) in Wittenberg. In einer mit großer Mehrheit verabschiedeten Erklärung fordern die Sprachschützer die Bundesregierung auf, bei dem geplanten Freihandelsabkommen TTIP auch auf die Belange von Sprache und Kultur zu achten. Insbesondere befürchten sie, dass alle Sprachen außer dem Englischen als sogenannte „nichttarifäre Handelshindernisse“ diskriminiert und aus dem öffentlichen und dem Wirtschaftsleben zurückgedrängt werden könnten.

„Angesichts einer unverkennbaren Tendenz vieler deutscher Eliten, sich als Handlanger der USA zu gebärden und ihre eigene Sprache und Kultur zu verleugnen, bedarf das hier großer Wachsamkeit“, erklärte VDS Vorsitzender Professor Krämer.

Der Verein Deutsche Sprache hat weltweit über 30.000 Mitglieder und kämpft für den Erhalt des Deutschen als vollwertige Sprache von und für Kultur und Wissenschaft.

Den Volltext finden Sie hier.

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