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Frauen Europas bei Women of Europe Awards in Brüssel

Zahlreiche Frauenrechtsaktivistinnen, Unternehmerinnen und unterschiedlichste zivilgesellschaftlichen Akteurinnen nahmen am 04. Dezember an der Preisverleihung der Women of Europe Awards 2019 teil. Auch die diesjährige Preisträgerin des Preis Frauen Europas Katarina Wolf und Adriana Lettrari, Preisträgerinnen 2016 und Woman of Europe 2017, waren der Einladung des EBD-Dachverbands European Movement International (EMI) nach Brüssel gefolgt.

Das vierte Jahr in Folge würdigte EMI zusammen mit der European Women’s Lobby das herausragende Engagement von Frauen, die sich auf unterschiedliche Weise für Europa einsetzen. Gemeinsam mit Sabine Overkämping aus dem EBD-Vorstand war es den beiden deutschen Preisträgerinnen ein besonderes Anliegen, den diesjährigen Gewinnerinnen des Women of Europe Awards persönlich zu gratulieren und eine stärkere Vernetzung alles Preisträgerinnen in Europa voranzubringen.

Die Reise der EBD-Delegation bot außerdem Anlass für ein Treffen mit dem langjährigen EBD-Vorstandsmitglied sowie der Europaabgeordneten Gabriele Bischoff. Neben einem Austausch über aktuelle gleichstellungspolitische Themen auf EU-Ebene ging es um Möglichkeiten, dem Netzwerk Frauen Europas mehr Sichtbarkeit und eine stärkere politische Stimme in der EU zu verleihen. Am Tag nach der stimmungsvollen Preisverleihung im Brüsseler BELvue Museum traf sich die angereiste EBD-Delegation zudem mit dem EMI-Generalsekretär Petros Fassoulas und seinem Team. Im Fokus stand ein Austausch dazu, wie das Format „Preis Frauen Europas“ auch in anderen europäischen Staaten etabliert werden kann.

Strahlende „Women of Europe“ in Brüssel

Die Preisträgerinnen der Women of Europe Awards:

In den Kategorien Woman in Power, Woman in Action sowie Woman in Youth Activism wurden drei junge Frauen aus osteuropäischen Ländern gewürdigt: Die Anwältin Laura Kövesi wurde für ihren Kampf gegen Korruption in ihrem Heimatland Rumänien ausgezeichnet. Die Bulgarin Milena Kadieva sowie die Tschechin Johanna Nejedlová erhielten die Auszeichnung für ihren Einsatz im Kampf gegen sexualisierte Gewalt. Ganz besonders freute sich die EBD auch über die von ihnen vorgeschlagenen Preisträgerinnen Vera Günther und Eleonora Azzaoui, die Gründerinnen des Labels mimycri. Ihr Start-Up verkörpert die Überzeugung, dass Migration und Diversität eine Chance für Europa darstellen. In ihrem Design-Labor in Berlin entwirft ein multikulturelles Team Taschen, die aus dem Material von ehemaligen Flüchtlingsbooten upcycled werden.

In Deutschland ehrt die EBD seit 1991 mit dem Preis Frauen Europas – Deutschland Frauen, die sich durch ihr ehrenamtliches gesellschaftliches Engagement in besonderer Weise für das Zusammenwachsen und die Festigung eines vereinten Europas einsetzen. Die Preisträgerin erhält mit einer Brosche eine symbolische Auszeichnung und wird Teil des Netzwerks europäisch engagierter Frauen. Bis zum 20. Dezember nimmt die EBD noch Vorschläge für den Preis Frau Europas 2020 entgegen. Die Preisverleihung findet am 25. Mai 2020 in Berlin statt.

Weitere Informationen unter:

Ausschreibung: EBD sucht Frau Europas 2020

EBD: Preis Frauen Europas  

EMI: Who we are  

EMI Pressemitteilung Women of Europe  

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